Ab sofort im Kreis

Haben nach elfmonatiger Sperrung die Bayernstraße wieder für den Verkehr freigegeben: (von links) Kreis-Straßenmeister Johann Seefelder, Gemeinderat Hans Koch, Bauleiter Franz Lang, Bauamtsleiter Andreas Giampa, Bürgermeister Dr. Klaus Bühler, Landrat Walter Eichner und 2. Bürgermeister Norbert Sepp. Foto: Weh

Die ersten Fahrzeuge bewegten sich noch etwas verhalten, doch schon nach wenigen Minuten herrschte auf dem neu angelegten Kreisel in der Kauferinger Bayernstraße reger Verkehr. Nach gut elfmonatiger Bauzeit mit teilweise kompletter Sperrung der Bayernstraße haben Bürgermeister Dr. Klaus Bühler und Landrat Walter Eichner am vergangenen Freitag den Verkehr offiziell wieder freigegeben.

Auch wenn der große feierliche Akt erst am 10. September im Rahmen der Eröffnung der Realschule folgt, wollte Bühler die Freigabe nun nicht mehr unnötig verzögern: „Die Straße ist fertig und die Leute warten drauf.“ Großer Dank gebühre vor allem den Anwohnern der Hiltistraße, die in den letzten Monaten das Verkehrsaufkommen durch die Umleitung „so gut hingenommen haben“, sagte Bühler. Das lang anhaltende Regenwetter hatte den Straßenbauern einen Strich durch die Rechnung gemacht: Denn der schallschluckende Belag, der auf der Bayernstraße vom Kreisverkehr bis zur Kreuzung Lechfeldstraße aufgebracht wurde, benötigte zum Verkleben „eine absolut trockene Witterung“, wie der Rathauschef erläuterte. Und die galt es abzuwarten. Die Gesamtkosten für den Ausbau der Bayernstraße in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro teilen sich die beiden Straßenbaulastträger Marktgemeinde und Landkreis. Die Unterführung von der Realschule zur Sporthalle schlug im Marktgemeindehaushalt noch einmal mit rund 500000 Euro zu Buche. Zuschüsse kamen vom Freistaat in einer Größenordnung von 50 Prozent. Als Straßenbaulastträger der Bayernstraße lobte Landrat Walter Eichner die gute Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde: „Wenn’s Probleme gab, haben wir die auf dem kürzesten Dienstweg lösen können.“ Dass er künftig vielleicht nicht mehr für die Bayernstraße zuständig sein wird, hielt Eichner für mehr als sinnvoll. „Der Kreisausschuss hat den Bau der Süd-Ost-Spange einhellig positiv bewertet“, erklärte Eichner. Es spreche also nichts dagegen, die Straßen zu tauschen. Der Viehweideweg, in den die Umgehung einmal münden soll, ist derzeit noch Gemeindestraße.

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