Sogar Bäume sind möglich

Schon im Februar hatte der Echinger Gemeinderat beschlossen, für einen 0,5 Hektar großen Teilbereich des rechtskräftigen Bebauungsplanes „Einkaufszentrum“ ein Änderungsverfahren durchzuführen. Wie be­richtet, möchte die Gemeinde dort ein Gebäude für eine Apotheke und Arztpraxen errichten. Ein diesbezüglich im Rahmen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange eingegangener Einwand des Wasserwirtschaftsamtes wurde vom Gemeinderat in jüngster Sitzung be­handelt.

Um das so genannte Ärztehaus zu ermöglichen, wurden in der 1. Bebauungsplanänderung die Baugrenzen geringfügig verschoben. Dadurch wurde auch eine Umplanung der angrenzenden Verkehrsflächen notwendig. Nur so kann der Wunsch der Gemeinde, ein Gebäude mit zwei Obergeschossen zu errichten, verwirklicht werden. Die Wandhöhe wurde von 6,50 Meter auf 9,50 Meter erhöht. Mehrere Versprünge Dem Wasserwirtschaftsamt erscheint nun der Abstand zwischen dem geplanten Gebäude und dem Fließgewässer Windach als zu gering. Um unter den geänderten Bedingungen genügend Raum für Bepflanzung zu schaffen, wurde seitens der Gemeinde die Gestaltung der Fassade überarbeitet: Wäh­rend ursprünglich eine einheitliche Fassade mit mehr als 40 Meter Länge geplant war, handelt es sich nun um einen Baukörper, der entlang der Windach und der gegenüberliegenden Grundstücke durch mehrere Versprünge gegliedert ist. Wie Bürgermeister Siegfried Luge (CSU) betonte, ergeben sich durch diese Gliederung „Nischen“, die sich sogar für Bäume eigneten. Zwischen den Baukörpern, die im Umgriff des Bebauungsplanes „Einkaufszentrum“ entstehen werden und der Windach befindet sich auch ein Fuß- und Radweg. Die 1. Änderung des Bebauungsplanes wird im verkürzten Verfahren nochmals ausgelegt.

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