Neuer Lebensraum für die Fische

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Neuer Lebensraum am und im Lech: gefällte Fichten geben neuen Lebensraum.

Landsberg – Als aktive Naturschützer haben sich einmal mehr die Mitglieder des Bezirksfischereivereins Landsberg betätigt. Unter der Re­- gie des 2. Vorsitzenden Michael Moser wurden mit professioneller Hilfe der Oberland Kommunaldienste AG zehn Fichten am Westufer der Lechstaustufe 15 bei Pitzling gefällt und in den Stausee eingebracht – für neuen Lebensraum.

„Die Bäume wurden am Ufer mit Stahlseilen gegen eventuelle Verdriftung gesichert“, so Moser. Mit dieser Maßnahme werden für die Fische Unterstände geschaffen, die Schutz und mehr Lebensraum bieten. Da der ehemals „wilde Lech“ in Stufen gestaut ist, kann er nicht mehr aus eigener Kraft solche Unterstände bilden. Die Folge sei ein relativ strukturarmes Ge­wässer, das den Fischen, ob jung oder alt, nicht ausreichend geschützten Raum biete. Moser: „Mit den Fichten im Gewässer werden die Nahrungsräume verbessert, der Schutz vor Fressfeinden erhöht und den Fischen die Möglichkeit gegeben, diese Plätze als Winter- oder Hochwassereinstand zu nutzen – sozialer Wohnungsbau am und im Lech.“

Alle Stellen, die sich um den Lech kümmern, haben die Aktion des Vereins als „ökologisch sinnvoll“ begrüßt und zugestimmt: Wasserwirtschaftsamt, E.ON, Landratsamt, Landesfischereiverband Bayern und die Fischereifachberatung beim Bezirk Oberbayern.

„Wir werden sorgfältig verfolgen, wie die Unterstände in der Staustufe 15 von den Fischen angenommen werden, um daraus Rückschlüsse für die Fortsetzung der Aktion in der Staustufe 19 zu ziehen“, sagt Vorsitzender Stefan Neubauer abschließend.

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