Endlich barrierefrei

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Geschäftsführer Robert Otto, Ingrid Müller vom VdK-Landesverband und Kreisvorsitzender Wolfgang Wähnert (v. links) sind zufrieden mit den neuen Räumen.

Landsberg – Der Sozialverband VdK konnte jetzt seine neue Geschäftsstelle des Kreisverbandes Landsberg in der Johann-Arnold-Straße eröffnen. Bei der feierlichen Einweihung am vergangenen Donnerstag wurden die Räume den Mitgliedern präsentiert und erhielten auch den kirchlichen Segen.

Die alten Geschäftsräume in der Spöttinger Straße waren wegen der steigenden Mitgliederzahlen einfach zu klein geworden. Mittlerweile zählt der Kreisverband Landsberg stolze 3627 Mitglieder, wie Kreisvorsitzender Wolfgang Wähnert bei der feierlichen Eröffnung betonte. „Vor zehn Jahren waren das noch 40 Prozent weniger. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir uns vergrößern durften und den Mitgliedern mehr Zeit und Raum zur Verfügung stellen können“, so Ingrid Müller vom VdK-Landesverband. Schließlich erwarte man noch Zuwachs, waren sich Müller und Geschäftsführer Robert Otto einig.

Bei der Gründung des Kreisverbandes Landsberg im Jahr 1948 waren es gerade einmal 700 Mitglieder gewesen. Damals befand sich die Geschäftsstelle noch im Hinteranger, erst 1994 zog man in die Spöttinger Straße um. Auch Landrat Walter Eichner erinnerte sich bei der Einweihungsfeier in der Johann-Arnold-Straße noch gut an die erste Geschäftsstelle in der Altstadt: „Für mich war der VdK die Institution, die Anlaufstelle für Kriegsgeschädigte.“ Aber die Zeiten ändern sich: „Durch den demografischen Wandel wird eine Einrichtung wie diese immer wichtiger werden“, so Eichner weiter.

Einen klaren Vorteil der neuen Räume stellte Geschäftsführer Robert Otto bei seiner Eröffnungsrede deutlich heraus: Die Räume im ersten Obergeschoss sind über einen Aufzug auch für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich. Die alten Räume befanden sich im Hochparterre – für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ein unüberwindbares Hindernis. Auch die Parkplätze direkt vor dem Haus würden es für viele Menschen, die Beratung in der Einrichtung suchen, leichter machen. Deshalb freue er sich nun auf die nächsten zehn Jahre in den Räumlichkeiten – so lange geht der Mietvertrag erst einmal – und hoffentlich auch noch darüber hinaus, so Otto.

Zu guter Letzt empfingen die Räume noch den kirchlichen Segen durch die beiden Stadt Reiner Hartmann. Der katholische Geistliche, Hartmann, sprach gemeinsam mit den Anwesenden das Gebet und segnete die Räume und alle Menschen, die in der Einrichtung arbeiten oder Hilfe suchen.

Astrid Erhard

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