Spannender Abschied

Spannend bis zur letzten Minute: Die Landsberger fuhren in ihrem letzten Spiel in der Landesliga-Süd einen knappen Sieg gegen Indersdorf ein. Foto: Krivec

Doch noch ein gelungener Saisonabschluss für die Landsberger Handballer in der Landesliga-Süd: Im letzten Heimspiel gewann der TSV Landsberg gegen das Schlusslicht, den TSV Indersdorf mit 26:25 und revanchierte sich so für die Niederlage im Hinspiel. Auch war es das letzte Spiel von Tomas Schwirkmann, Roberto Schwirkmann, Matthias Schuberth und Benjamin Kobold, die alle ihre sportliche Karriere beenden.

„Angeführt von diesen vier Spielern boten die Landsberger noch mal alles was Handball zu bieten hat, schnelle Spielzüge, kämpferischen Einsatz und zum Schluss machten sie es noch mal spannend“, so Pressesprecher Jürgen Krenss. Landsberg begann konzentriert und lag nach fünf Minuten 5:0 in Front. Besonders über Matthias Schuberth liefen schöne Aktionen, allerdings musste er dann verletzt ausscheiden. Doch Indersdorf wachte langsam auf und arbeitete in der Abwehr besser. Die Gastgeber dagegen kamen nicht mehr so leicht zu Treffern, hielten aber den Abstand. Mit einer Manndeckung versuchten die Indersdorfer Tomas Schwirkmann aus dem Spiel zu nehmen. Trainer Wiggerl Hoffman reagierte und beorderte ihn deswegen immer wieder auf die ungewohnte Kreisposition. Mit schönen Paraden gab der Landsberger Torhüter Beni Kobold seinen Vorderleuten die Gelegenheit den Abstand wieder auszubauen. Roberto Schwirkmann zeigte erfolgreich sein ganzes Wurfrepertoire von Außen. So baute das Team vor der Pause trotz Unterzahl der Vorsprung auf 17:11 aus. In der zweiten Hälfte erzielten die Landsberger acht Minuten lang keinen Treffer und lagen auf einmal ein Tor hinten (23:24/54.). Aber die Schwirkmann Brüder wendeten das Blatt: Zuerst zirkelte Roberto Schwirkmann den Ball am gegnerischen Torhüter vorbei, dann verwandelte sein Bruder Tomas einen Freiwurf. Als es kurz vor Schluss 26:25 stand, wurde es noch spannend: Landsberg erkämpfte sich wieder den Ball und die Schlusssekunden gehörten wieder einmal dem starken Tomas Schwirkmann. „Heute haben die Jungs noch mal aufblitzen lassen, dass sie handballerisch einiges drauf haben, schade, dass sie nicht mehr weiter machen“, bedauert Hoffmann den Abschied der vier Spieler. „Ich würde gerne mit ihnen auch in der nächsten Saison arbeiten.“

Auch interessant

Meistgelesen

Geister steigen aus dem See
Geister steigen aus dem See
Umzug startet mit Schreck
Umzug startet mit Schreck
Hoher Schaden, keine Beute
Hoher Schaden, keine Beute
Kaltenbergs "letzter Ritter"
Kaltenbergs "letzter Ritter"

Kommentare