Die Bagger rollen an

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Kommende Woche starten die Bauarbeiten für das neue Geltendorfer Feuerwehrhaus. Zum Spatenstich trafen sich Rathaus-Geschäftsleiter Florian Hänle, Bauamtsleiter Stefan Bruggmoser, Bürgermeister Wilhelm Lehmann, Feuerwehrkommandant Hans-Georg Liegsalz und sein Stellvertreter Andreas Höpfl, die Architekten Anette Sachs und Robert Wagner sowie Herbert Maier und Roman Ohneberg von der ausführenden Baufirma (von links).

Geltendorf – Vom „denkwürdigsten Augenblick in der Geltendorfer Gemeindegeschichte“ und dem Ende einer unendlichen Geschichte sprach Bürgermeister Wilhelm Lehmann (Unabhängige Bürger) beim Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus. Gemeinsam mit leitenden Mitarbeitern der Verwaltung sowie Vertretern von Architekturbüro, Feuerwehr und Baufirma gab der Rathauschef damit den Startschuss für die Bauarbeiten. Nächste Woche rollen auf dem Grundstück an der Türkenfelder Straße die Bagger an, bis Ende November soll der Rohbau stehen.

Dem denkwürdigen Augenblick waren jahrelange Streitigkeiten wegen zu hoher Kosten vorausgegangen. Ein Feuerwehrkommandant trat zurück, eine komplette Planung wurde verworfen und das Architekturbüro ausgetauscht. Schlussendlich reduzierte sich die Kubatur des Gebäudes von 8.100 auf 4.700 Kubikmeter umbauten Raum. Statt fünf werden nur vier Fahrgassen realisiert. Bei den Kosten geht man von 2,75 Millionen Euro aus.

Robert Wagner, seit 2014 neuer Planer des Gebäudes, verglich das Abspecken der Pläne mit einer sportlichen Herausforderung. „Es kostet Schweiß, und man braucht den unbedingten Willen zum Erfolg.“ Seine Aufgabe sei es gewesen, die Quantität zu reduzieren und die Funktionalität zu optimieren. Resultat werde „ein straffer, knackiger, gelenkiger Baukörper“ sein. Dieser soll, wenn alles nach Plan läuft, Ende April nächsten Jahres fertig sein.

Ulrike Osman

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