In städtischen Händen

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Neuen Raum für die Kleinsten der Stadt schaffen Peter Huber vom Stadtbauamt, Gudrun Assner von der gleichnamigen Baufirma, Projektleiter Ulrich Schaffner von der Firma Graeff, Oberbürgermeister Mathias Neuner und Architekt Manfred Gerstberger (von links) mit dem Spatenstich für das Kinderhaus.

Landsberg – Seinen ersten Spatenstich im Amt hat Oberbürgermeister Mathias Neuner endlich erlebt. Es sei eine „freudige Geschichte“ – nach langem Kampf um das Kinderhaus an der Römerauterrasse kann nun mit dem Bau begonnen werden. Ab 1. November sollen dort insgesamt 70 Kinder betreut werden.

„Die Kinder dürfen nun in städtische Hände gegeben werden“, so Neuner. „Es war eine schwere Geburt, insgesamt gab es im Stadtrat und Bauausschuss etwa 16 Beschlüsse zum Kinderhaus.“ Aber nun werde die Stadt ihrer Verpflichtung nachkommen. Zum 1. August tritt ein neues Gesetz in Kraft, nach dem jedes Kind unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz hat. „Aber als Wirtschaftsstandort kommt die Stadt nicht nur ihrer gesetzlichen Pflicht, sondern auch dem Wunsch der Industrie nach“, sagt Neuner.

Insgesamt kostet das Projekt rund 2,2 Millionen Euro. Die Stadt tritt als Bauherr auf, der Architekt Manfred Gerstberger aus München und die Waaler Firma Assner setzen die Planungen in die Tat um. Der Freistaat Bayern hat zudem bereits etwa 1,3 Millionen Euro an Fördergeldern in Aussicht gestellt.

Die Kinder sind hier in guten Händen, verspricht Neuner. Anke Schmette übernimmt die Leitung des Kinderhauses. Es umfasst eine dreigruppige Krippe (und natürlich nicht, wie auf der Bautafel angekündigt „Grippe“) mit jeweils 15 Kindern sowie eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen. „Wir haben bereits 56 Voranmeldungen“, freut sich das Stadtoberhaupt. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Betreuer – bereits fast 50 Bewerbungen seien eingegangen.

Janina Bauch

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