"Speed-Displays" für Landsberg?

Heute soll in der Sitzung des Finanzausschusses auf Antrag von Stadtrat Jonas Pioch über die Anschaffung von acht Geschwindigkeitsdisplays beraten werden.

In der heutigen Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses des Stadtrates soll über die Anschaffung von Geschwindigkeitswarnanlagen entschieden werden. Jonas Pioch (Landsberger Mitte) hatte den Kauf von acht Anlagen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beantragt.

Die so genannten Speed-Displays zeigen die Geschwindigkeit des gerade vorbeifahrenden Fahrzeuges. „Sie haben einen präventiven Charakter und bieten dem Autofahrer die Chance zur Selbstkontrolle,“ erklärt Pioch. Vorteilhaft auf die Verkehrssituation solle sich eine solche Anlage auswirken, denn viel befahrene Straßen und Ortseingänge würden dadurch selbstständig kontrolliert. Auch gäbe es dann weniger Beschwerden über erhöhte Geschwindigkeit. „Die Speed-Displays stehen für einen fairen Umgang von Autofahrern mit den Anwohnern und umgekehrt.“ Anhand der graphischen Darstellung der aktuellen Geschwindigkeit entstehe ein Gedankenanstoß für den Autofahrer. Auch für die Verkehrssituation in Kaufering war die Anschaffung eines solchen Gerätes laut Bürgermeister Dr. Klaus Bühler stets von Vorteil. In seinem Erfahrungsbericht schildert er die Auswirkungen des Kauferinger Speed-Displays. Die Anlage zeichne Datum, Uhrzeit, Anzahl der Fahrzeuge und die Geschwindigkeit auf. Auffallend sei es, dass die gefahrene Geschwindigkeit sich kurz nach der Aufstellung einpendelt und die Höchstgeschwindigkeit im Durchschnitt kaum überschritten würde. Insgesamt stünden die Kosten der Anschaffung in einem positiven Verhältnis zu den erzielten Ergebnissen.

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