Speed auf der Regattabahn

Die Kaltenberger Ritter um Prinz Luitpold von Bayern konnten bei der Skiffmania, die vom Diessner-Segel-Club ausgerichtet wurde, heuer ohne die Stammcrew nicht maßgeblich ins Geschehen eingreifen. Foto: Reger

Bei hervorrangenden Verhältnissen hat am vergangenen Wochenende der Diessner-Segel-Club (DSC) mit der Skiffmania seine Regattasaison eröffnet. Aus ganz Deutschland reisten Teilnehmer an den Ammersee. In der Jugendklasse 29er wurden Tamara Huber und Veronika Haible (Segelclub Inning/Diessner-Segel-Club) 3. Max Friedrich (DSC) und Bernd Jahn (Seglergemeinschaft Utting) sicherten sich im Olympiaboot 49er den unangefochtenen Sieg.

Am Start waren neben der Jugendklasse 29er, auch das Olympiaboot 49er, die fliegenden Moth Int. und mit den 18-foot-Skiffs die Königsklasse der schnellen Skiffboote. Am Samstag schickte Wettfahrtleiter Heinz Peter Nersinger die vier Klassen in drei Wettfahrten über den Kurs. „Gestartet wurden die einzelnen Klassen in kurzen Abständen, die Segler verhielten sich bei den Starts sehr diszipliniert und vereinfachten so das Startprocedere“, berichtet Pressesprecher Florian Funke. „Am Sonntag frischte der Wind bis zu 4 Beaufort auf und sorgte für reichlich Speed auf der Regattabahn.“ Die 29er stellten traditionell mit 22 Meldungen das größte Feld. Nach fünf Wettfahrten konnten sich Valentin Jell und Andreas Martin vom Chiemsee vor den beiden Ammersee-Damen-Crews Kristin Geisler/Andrea Fuchs (Herrschinger Segelclub/Segelclub Inning) und Tamara Huber/Veronika Haible (Segelclub Inning/Diessner-Segel-Club) durchsetzen. Bei den 49ern gewannen souverän mit vier Siegen und einem 3. Platz als Streichergebnis Bernd Jahn von der Seglergemeinschaft Utting mit Max Friedrich vom Ausrichter DSC an der Vorschot, der sein Comeback in dieser Klasse gab. 2. wurden Thomas Römmelt und Peter Zeller (Herrschinger Segelclub) vor Ludwig Braun (SGU) und Andreas Lachenschmid (ASC). Einen guten 4. Platz belegte die DSC-Crew Uli Teschemacher mit Verena Hofmann. „Die Int. Moth hoben sich bei guten Windverhältnissen oft aus dem Wasser und flogen nur getragen durch die Flügel am Schwert über den See“, so Funke. Ebenfalls nach fünf Wettfahrten gewann Frederik Schmid vom Bodensee vor Carlo Mäge (Feldafing) und Harald Steiner. Einen Melderekord konnten die 18-foot-Skiffs mit zwölf gemeldeten Teams verbuchen. Die Dreimannboote segelten am letzten Montag ihre letzten drei Wettfahrten. Die Skiffmania zählt neben der German Open bei der Travemünder Woche und der Potsdamer Kanne in Berlin zur Deutschland Tour 2012. „Der Titelverteidiger der Skiffmania 2011 Philipp Nocke musste dieses Jahr passen“, erzählt Funke. Bei seinem Berlin Syndikat übernahm sein Sheethander Julius Adomeit das Ruder. „Favoriten waren daher die Gewinner der Deutschland Tour 2011, das Team Eurolink um Steuermann Friedl Renner“, so der Pressesprecher. Der Kaltenberger Ritter Prinz Luitpold von Bayern musste aufgrund von Verletzungen auf seine Stammcrew verzichten und konnte daher nicht entscheidend ins Geschehen eingreifen. Am Ende setzten sich auch die Favoriten mit vier Siegen und drei 2. Plätzen klar durch und sicherten sich den Christian-Fries-Gedächtnispreis. Auf den Plätzen folgten die Berliner Teams Magic Marine und Berlin Syndikat. Die Sponsoren der Skiffmania, das Team der Bootswerft Steinlechner mit Christoph Hagenmeyer, Dominik Enzminger und Holger Höfle (DSC und TSV Utting) belegten mit zwei gewonnenen Wettfahrten einen beachtlichen vierten Platz. Ein Materialschaden in der sechsten Wettfahrt verhinderte ein noch besseres Ergebnis.

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