Spektakulärer Auftakt

Kaum gefährdet war der Sieg für den Landsberg X-Press im Auftaktspiel: Nicht nur Florian Krauskopf (oben) und Marc Ackermann (unten) zeigten dabei eine solide Leitung. Fotos: Krivec

Geht es nach dem Auftaktspiel, verspricht es eine spektakuläre Football-Saison in Landsberg zu werden: Mit 44:20 (16:6, 8:6, 12:8, 8:0) schlug der X-Press im ersten Punktspiel die Franken Timberwolves und begeisterte dabei zeitweise die große Kulisse im Landsberger Sportzentrum.

Fast 500 Zuschauer hatten sich eingefunden, um den Auftakt in die neue Saison zu sehen; ein Andrang, mit dem selbst die X-Men wohl nicht gerechnet hatten: Zur Halbzeit waren die Burger schon vergriffen und Bier musste nachgefasst werden. „Passiert uns nicht mehr“, verspricht Knut Dins, „wir hoffen, dass am 19. Mai trotzdem alle wieder kommen.“ Davon kann der X-Press-Präsident nach der guten Partie ziemlich sicher ausgehen – obwohl der Start alles andere als optimal verlaufen war. Nach nicht einmal fünf Minuten ließen die Gastgeber einen weiten Pass der Timberwolves zu, fast ungehindert kamen die zum Touchdown – 0:6. Landsbergs neuer Quarterback Jason Bertrand zeigte dann aber schnell, wie man vorhatte, den Nachmittag zu gestalten. Schon im nächsten Drive marschierte er mit seiner Offense fast spielerisch bis kurz vor die Endzone. Die ersten Punkte ließ sich der Neuzugang nicht nehmen, lief die letzten 15 Yards selbst und glich aus. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, was in den nächsten Monaten in Landsberg zu sehen sein dürfte: Spektakuläre Offensiv-Aktionen mit einem brillianten Quarterback, der klare Ansagen auf dem Platz macht. Und nicht viel von Extra-Punkten durch Kicks hält. Nach den Landsberger Touchdowns versuchten die X-Men jedesmal die 2-Point-Conversion (bei der der Ball noch einmal in die Endzone gebracht werden soll), in immerhin vier von sechs Fällen gelang das auch. Nach dem 8:6 bekam der X-Press das Spiel vom Ergebnis her in den Griff und ließ nichts mehr anbrennen, mit fast jedem Spielzug machte man bis zum Schluss Punkte. Wenn in dieser Partie überhaupt etwas zur Sorge Anlass gab, waren es die befürchteten Löcher in der Verteidigung. „Die Defensive Line hat einen ordentlichen Job gemacht“, so Dins. „Das Laufspiel haben wir fast immer sehr schnell gestoppt. Im Defense Backfield sind wir aber noch verbesserungsfähig.“ Dort erzielte der Gegner an diesem Nachmittag die meisten seiner Punkte mit kurzen Pässen, zumeist in die Mitte. In Gefahr geriet der Landsberger Sieg dennoch nicht und das lag auch an einem glänzend aufgelegten Jason Bertrand. „Wir wussten vorher, dass er gut ist“, so Präsident Knut Dins, „aber er hat wirklich sehr schöne Aktionen gezeigt, auf seine fakes und pump fakes ist der Gegner lange hereingefallen.“ Seine Form darf der neue Quarterback allerdings vor heimischem Publikum erst wieder am 19. Mai unter Beweis stellen, wenn die Munich Rangers zum Interconference-Spiel in Landsberg antreten. Auswärts treten die X-Men schon am nächsten Samstag in Erlangen an.

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