Spielerisch überlegen, aber...– Landsberger Handballer verlieren knapp gegen Unterhaching

Mit einer knappen 29:30-Niederlage sind die Landsberger Handballer von ihrem Spiel in der Landesliga- Süd aus Unterhaching zurückgekommen. Sie trafen dort auf die erwartete emotionalisierte Stimmung in der Halle ging es hoch her. Aber auch der Spielverlauf bot einiges.

Zunächst konnte sich zwar keine der beiden Mannschaften so richtig absetzen. Auch einen zwischenzeitlichen Unterhachinger deutlicheren Vorsprung holten die Gäste wieder auf. Aber schon in dieser Phase wurde deutlich, dass die Landsberger eigentlich die spielerisch besser Mannschaft waren Unterhaching dagegen sein Tore im wesentlichen aus Einzelaktionen heraus oder durch Gegenstöße erzielte, für die der TSV allerdings durch leichte Fehler im Angriff oft die Vorlagen lieferte. Allein der kurzfristige dänische Neuzugang der Unterhachinger erzielte sechs Tore mit einfachen Rückraumwürfen. So ging es mit einem verdienten 11:11 in die Pause. In der zweiten Hälfte zunächst das gleiche Bild. Die Gastgeber profitierten von leichten Landsberger Fehlern, die sie allerdings auch konsequent nutzen. Hier wurde die Erfahrung vieler Spieler in höheren Ligen sichtbar. Die Gäste dagegen zeigten spielerische Qualitäten, ließen aber Konstanz und im Abschluss immer wieder Konsequenz vermissen. Und viele Landsberger Würfe kamen an dem ausgezeichneten Heimtorwart nicht vorbei. Entscheidend für den Spielausgang war dann die Mitte der zweiten Halbzeit. Beim Stand von 15:17 bekam das Landsberger Spiel einen Knacks, auf einmal ging gar nichts mehr und die Gastgeber konnten auf 17:23 davon ziehen. Dann zeigte sich jedoch wieder die hohe Moral und Einsatzbereitschaft der Mannschaft. Sie kämpfte sich mit sechs Toren in Folge wieder auf 23:24 in der 53. Minute heran. Dann gab es eine verdiente rote Karte für den Landsberger Oliver Götsch, was offensichtlich doch etwas hemmte. Wieder konnten die Gastgeber auf 24:28 davon ziehen, aber auch dann gaben die Landsberger nicht auf und verkürzten noch bis auf 29:30. zum Ausgleich reichte es dann einfach nicht mehr. Kurz vor Schluss schied dann auch noch der Landsberger Alex Neubauer mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch aus. Wenn sich das bestätigt eine schwerwiegende Schwächung der Mannschaft für längere Zeit. Ein Unentschieden hätte nach Auffassung des Landsberger Trainers Hubert Müller dem Spielverlauf besser entsprochen: „Spielerisch waren wir die bessere Mannschaft. Unterhaching hat viele Tore durch Einzelaktionen erzielt und von der Erfahrung seiner Spieler profitiert. Oft haben wir ihnen durch unsere Fehler leichte Tore ermöglicht. Da merkt man einfach, dass uns als Aufsteiger noch Erfahrung und Konstanz fehlen. Einfach super die Moral unserer Mannschaft, sie hat zu jedem Zeitpunkt gekämpft, sich nie aufgegeben und ist immer wieder zurückgekommen.“ Beim nächsten Heimspiel, dem letzten vor der Weihnachtspause, am Samstag, 13. Dezember, um 17.30 Uhr in der Isidor Hipperhalle geht es gegen den TSV Niederraunau um wichtige Punkte um sich im Mittelfeld dauerhaft zu etablieren.

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