Ein Licht und eine weiße

Stadt Landsberg gedenkt der Corona-Opfer im Landkreis

Gedenkfeier LL alle drei BM
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Hinter jeder Rose und jedem Licht steht ein Mensch: Die Stadt Landsberg - vertreten durch OB Doris Baumgartl, 2. Bürgermeister Moritz Hartmann und 3. Bürgermeister Felix Bredschneijder - trauert heute um die 64 Menschen, die in der Corona-Pandemie Gestorbenen im Landkreis.
  • Susanne Greiner
    vonSusanne Greiner
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Landsberg - Hinter jedem Licht und jeder weißen Rose steht ein Menschenleben: Die Bürgermeister der Stadt Landsberg gedachten heute der 64 Menschen im Landkreis, die an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben sind. 3.011.973 Menschen sind weltweit an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung gestorben, in Deutschland 79.914.

Man gedenke auch den Hinterbliebenen der 64 Verstorbenen, so Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl. Für Familien und Freunde sei neben der Trauer und dem Schmerz erschwerend hinzugekommen, dass es durch die Einschränkungen oftmals nicht möglich war, sich zu verabschieden. Zudem wolle man den Ärzt:innen und Pfleger:innen für ihren enormen Einsatz danken. Baumgartl, der Zweite Bürgermeister Moritz Hartmann sowie der Dritte Bürgermeister Felix Bredschneijder entzündeten am Sonntagvormittag im Historischen Rathaus im „Stillen Gang“ Kerzen und legten eine Schweigeminute ein.

Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl: „Die Pandemie ist für 64 Familien aus der Stadt und dem Landkreis Landsberg mit Trauer und Verlust verbunden. Hinter jeder Zahl, hinter jeder Statistik, stehen jedoch Menschen mit ihren Angehörigen und Freunden mit ihren Geschichten und Schicksalen. Ich möchte meine ausdrückliche Anteilnahme für sie ausdrücken. In schwierigen Zeiten wie diesen ist das Gedenken an die Verstorbenen, dieser Moment des Innehaltens, eine wichtige Geste.“

Vor dem Rathaus wurden die Flaggen mit einem Trauerflor gehisst.

Bundesweit hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem Moment des Innehaltens als Gedenken an die Opfer in der Corona-Pandemie an diesem Wochenende aufgerufen. Wer teilnehmen wolle, solle eine Kerze ins Fenster stellen. Dabei gelte das Gedenken vor allem den Hinterbliebenen, die ihre Angehörige nicht persönlich verabschieden konnten. Es gehe aber auch darum, in Würde von jenen Abschied zu nehmen, „die nicht dem Virus zum Opfer gefallen sind, aber genauso einsam gestorben sind“.

64 Rosen und Lichter im Stillen Gang des Historischen Rathauses erinnern an die Corona-Opfer im Landkreis
Hinter jedem Licht steht ein Mensch, der im Landkreis infolge einer COVID-19-Erkrankung gestorben ist.

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