Stadteigener Revolutionär

Symbolische Übergabe der Trägerschaft für den AKE-Kindergarten (von links): Leiterin Carmen Schmid, Oberbürgermeister Ingo Lehmann und 2. Vorsitzende der Elterninitiative Viktoria Heinrich vor dem neuen Logo des Kindergartens. Foto: Bauch

Seit 1. Januar gibt es den ersten städtische Kindergarten in Landsberg. Die Stadt ist neuer Träger des AKE-Kindergartens im Katharinenanger, nachdem er 40 Jahre unter der Obhut eines Vereins stand. Symbolisch übergab der Vorstand der Elterninitiative Arbeitskreis kritischer Eltern und Erzieher (AKE) kürzlich die Verantwortung an die Stadt.

„Jetzt fällt eine beträchtliche Last von uns“, sagte Viktoria Heinrich, die 2. Vorsitzende der Elterninitiative. Heinrich freue sich über die neue Trägerschaft, denn die Aufgaben der Vorstandschaft waren im Laufe der Jahre so umfangreich geworden, dass sie von den Ehrenamtlichen kaum noch erfüllt werden konnten. Nun also ist seit dem 1. Januar die Stadt Landsberg der Träger des Kindergartens in der einstigen Reithalle im Katharinenanger. OB Ingo Lehmann lobte die bei der Gründung im Jahr 1972 revolutionäre Pädagogik und die Vorreiterrolle der Einrichtung, denn der AKE-Kindergarten war der erste überkonfessionelle in der Region. Zugleich gehört ihm einer der wenigen Schulkindergärten für Sechsjährige an. „Ich bin froh, dass es ihn noch gibt, als einen von ganz wenigen in Bayern“, so Lehmann. Daher sei er nicht nur für die Stadt etwas Besonderes. Auch Leiterin des AKE-Kindergartens Carmen Schmid zeigte sich erfreut, dass die Stadt die Trägerschaft übernimmt. „Wir sind noch mittendrin in der Übergabe und lernen die Stadt sozusagen erst kennen.“ Heinrich versprach jedoch, dass der Vorstand des Vereins auch weiterhin eng mit dem Kindergarten verbunden bleibe.

Auch interessant

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Landsberg
Babys der Woche im Klinikum Landsberg
Jetzt kostet auch Bio-Müll
Jetzt kostet auch Bio-Müll
Ex-Rechtsanwalt steht mit einem Bein im Gefängnis
Ex-Rechtsanwalt steht mit einem Bein im Gefängnis
Töpfermarkt am Limit
Töpfermarkt am Limit

Kommentare