Im Stadtrat beschlossen:

Die Grundschule Erpfting bleibt

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Erpftings Ortssprecher Markus Salzinger hat sein wichtigstes Ziel erreicht: Die Erpftinger Schule bleibt erhalten.

Landsberg – Das zeichnete sich schon lange ab: Die Bürger, der Stadtrat und die Verwaltung wollen die Erpftinger Grundschule behalten, sanieren und vielleicht sogar ausbauen. Die Dorfbewohner haben nun durch ein einstimmiges Votum in der Bürgerversammlung Druck gemacht und einen Teilerfolg erzielt.

Der Stadtrat wollte sich am Mittwoch vergangener Woche zwar noch nicht in Sachen Sanierung und Erweiterung festlegen, zumal dafür noch keine Kosten bekannt sind. Aber den Grundsatzbeschluss, den fasste er einstimmig: Die Grundschule bleibt.

Das Institut „Planwerk“ hatte 2011 vorgeschlagen, den Schulstandort Erpfting „mittelfristig aufzulösen“. Dass zwei Drittel der Schüler aus dem Südwesten Landsbergs, insbesondere den Oberen Wiesen, nach Erpfting „transferiert“ würden, werde von den Eltern „mit Skepsis betrachtet“; es handele sich um einen „Zustand“, der als „nicht optimal“ bezeichnet werden könne. Vor knapp zwei Jahren plädierte das Institut erneut für eine Schließung und regte einen „neuen größeren Grundschulstandort im Südwesten der Kernstadt an“.

Doch Eltern und ihre Kinder schätzen die kleine, familiäre Schule. Das gilt auch für viele Bewohner der Oberen Wiesen – die kurze Strecke mit dem Schulbus oder dem Fahrrad ist gut zu bewältigen und sicher. „Die Schüler fühlen sich hier wohl; die Grundschule Erpfting ist ein guter Start in die Schullaufbahn“, hatte Ortssprecher Markus Salzinger im Sommer 2017 bei einem KREISBOTEN-Spaziergang durch Erpfting erklärt. Auch für das demnächst entstehende Landsberger Neubaugebiet an der Staufenstraße sei die Schule gut positioniert.

Dass sie ertüchtigt werden muss, ist unbestritten. Elektrik und Energetik müssen modernisiert werden, außerdem fehlen Zusatzräume, etwa für den Musikunterricht. Bei dieser Gelegenheit kann man auch über weitere Nutzungen sprechen. „Die Schule ist die Grundlage für das aktive Dorf“, hatte Salzinger beim Spaziergang formuliert. Schon jetzt werden die Räume für alle Arten von Gemeinschaftsaktivitäten genutzt; das gehe im Krabbelgruppen-Alter los. Die Hälfte der Turnhallen-Nutzung erfolge zudem durch die Erpftinger Sportvereine: Kinderturnen, Fußball, Basketball, Tischtennis. Diese Nutzungsmöglichkeiten sollen noch ausgeweitet werden.

Werner Lauff

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