In der Eishalle wird’s teurer

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Die Verantwortlichen des HC Landsberg, die Eltern der jungen Kufenflitzer und auch der Nachwuchs selbst dürfen tief durchatmen: Der Stadtrat hat nur leicht an der Gebührenschraube für die Eishalle gedreht.

Landsberg – Unter die Gebührendiskussion in der Landsberger Eishalle ist der end- gültige Schlussstrich gezogen. Der Stadtrat verabschiedete in vergangene Woche die neue Tarifordnung, in der die Preise durch die Bank angehoben werden.

Beim HC Landsberg dürfte dabei aufgeatmet worden sein. Entgegen eines ursprünglichen Vorstoßes von ÖDP-Rat Stefan Meiser wird der Tarif für die zahlreichen Nachwuchsmannschaften nur leicht erhöht; statt zehn Euro muss der Verein künftig elf Euro pro Stunde an die Stadt überweisen.

Kräftiger zur Kasse gebeten wird für Training und Spiele der 1. Mannschaft, hier werden 115 Euro (bisher 105) fällig. Den gleichen Betrag müssen auch alle Hobbymannschaften aus Stadt und Landkreis bezahlen, auswärtige Teams dagegen 132 Euro (120). Für die Schulen steigt der Obolus von 66 auf 72 Euro pro Stunde. Insgesamt rechnet Anton Sirch vom Veranstaltungsmanagement der Stadt mit Mehreinnahmen von 12000 bis 14000 Euro pro Jahr.

Landkreisbeteiligung?

Während die neuen Tarife zuletzt ohne große Diskussion verabschiedet wurden, gibt es bei einem anderen Thema noch Gesprächsbedarf: Der Landkreis Landsberg habe sich zwar grundsätzlich nicht ablehnend gezeigt, sich an den Betriebskosten der Eishalle zu beteiligen, diese Diskussion aber auf die nächsten Haushaltsberatungen verlegt, berichtete OB Mathias Neuner aus dem Kreistag. „Ich denke, dass wir da zu einer Einigung kommen, bei Inselbad und Theater haben wir das ja auch geschafft.“

Keine Mehrheit fand Christian Hettmer (CSU) für seine Idee, von Hobbyteams aus dem Landkreis höhere Beiträge einzufordern, solange der Kreis selbst nichts bezahlt. „Sie treffen damit ja nur die Vereine“, warnte Neuner, „man sollte auch etwas diplomatisch in solche Verhandlungen gehen.“

An anderer Stelle hat der Kreistag allerdings bereits klar abgewunken: An den Kosten von über vier Millionen für die zurückliegende Sanierung der Halle wird man sich nicht beteiligen. „Wir hätten damals den entsprechenden Antrag stellen müssen, das ist nicht geschehen“, so Neuner. „Nachträglich kann kann man das nicht.“

Christoph Kruse

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