Lieber Tor als Straße

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Das Bayertor befindet sich in einem bedauernswerten Zustand.

Landsberg – Eine „Umverteilung von Haushaltsmitteln“ zugunsten der Sanierung des Bayertores hat BAL-Stadtrat Reinhard Skobrinsky jetzt beantragt. Seiner Ansicht nach könne man auf den geplanten Ausbau der Herzog-Ernst-Straße vorerst verzichten.

Der Ausbau der Herzog-Ernst-Straße sollte eigentlich längst über die Bühne sein, allerdings fiel die Tiefbaumaßnahme bislang dem Engpass im Stadtsäckel zum Opfer. Dieses Jahr je­doch soll’s klappen, erst wollen die Stadtwerke Wasser und Abwasser auf Vordermann bringen, danach gibt es ein neues Pflaster – die Steine aus China liegen bereits auf Lager. Im städtischen Haushaltsentwurf sind dafür 150000 Euro eingestellt. Diese Summe jedoch möchte Skobrinsky in die Sanierung des Bayertores eingebracht wissen, deren Priorität „erheblich höher einzustufen“ sei.

Während in der Herzog-Ernst-Straße ohnehin kein Verkehr mehr rolle, bestehe am Wahrzeichen Lands­bergs „dringender Handlungsbedarf“. Die Schäden dort seien inzwischen so hoch, das weiteres Hinauszögern der Sanierung unverantwortlich sei. Auch für Stadtwerke-Vorstand Norbert Köhler hat Stadt- und Verwaltungsrat Skobrinsky einen Umverteilungsvorschlag: Mit dem für die Kanalsanierung in der Herzog-Ernst-Straße vorgesehenen Geld könne man schnellstmöglich den Trinkwasser-Hochbehälter im Bayertor entfernen.

Toni Schwaiger

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