Auf das Innere kommt es an

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Optisch hat sich nicht viel geändert an den Einfahrsystemen und Kassenautomaten in den Tiefgaragen, die Technik im Inneren ist allerdings erneuert worden.

Landsberg – Optisch wird es wohl nur dem genauen Beobachter auffallen: Die Parksysteme in der Lechgarage, in der Schlossberggarage sowie auf der Waitzinger Wiese werden derzeit erneuert. Für den Besucher ändert sich aber erst einmal nichts. Dennoch bietet das neue System diverse Möglichkeiten, die Oberbürgermeister Mathias Neuner, Stadtwerke-Vorstand Norbert Köhler und Marketingleiter Wolfgang Mohr in der vergangenen Woche vorstellten.

Das alte System in den Parkhäusern ist bereits seit über 15 Jahren – seit der Euroumstellung 2001 – in Betrieb, nun wird es erneuert. In der Tiefgarage in der Lechstraße geschah die Umstellung bereits vor einigen Tagen, die Schlossberggarage und die Waitzinger Wiese werden nun auch schrittweise umgestellt. Grund dafür ist unter anderem das umfangreiche Tarifsystem in Landsberg. Und auch optisch sollen die zehn Kassenautomaten und jeweils acht Ein- und Ausfahrsysteme verschönert werden. Viel war dazu allerdings nicht nötig, lediglich die Fronten sind neu. „Insgesamt hat die komplette Erneuerung rund 180.000 Euro gekostet“, so Norbert Köhler. Zusätzlich biete das neue System vielfältige Rabattmöglichkeiten, wie Stadtwerke-Marketingleiter Wolfgang Mohr betont.

Auch das war mit ein Grund, warum man sich dafür entschieden hat, bei den Magnetstreifenkarten zu bleiben. Bezahlt werden kann weiterhin mit Bargeld oder Prepaid-Geldkarte. EC- oder Online-Zahlungen sind vorerst nicht vorgesehen, aber vorgerüstet. Bisher sei dafür die Nachfrage bzw. Nutzung aber zu gering. Man könnte aber jederzeit freischalten.

Bezahlen können Kunden aber auch per Gutschein. Ma­gentafarbene Magnetkarten sollen künftig die Parktoken – diese können auch weiterhin genutzt werden, werden aber nicht mehr in Umlauf gebracht – ersetzen. Gewerbetreibende haben die Möglichkeit, diese Parkgutscheine im Wert von 1,20 Euro von den Stadtwerken zu kaufen und an ihre Kunden weiterzugeben. 60 Cent übernimmt dabei weiterhin die Stadt, 60 Cent der Geschäftsmann selbst. Die Gutscheine können die Kunden dann einfach dem regulären Parkticket hinterherschieben und der entsprechende Rabatt wird abgezogen.

Die Rabattierungsmöglichkeiten lassen sich aber auch individueller gestalten. Das sei ein Wunsch der Gewerbetreibenden gewesen, so Mohr. Dafür können elektronische Rabattiergeräte angemietet werden, die ermöglichen die Höhe des Rabatts selbst zu wählen. Dem Gewerbetreibenden stehen dabei drei Stufen zu Verfügung. Oder aber er schenkt dem Kunden einen ganzen Tag freies Parken im Wert von sechs Euro. Auch hier übernimmt die Stadt weiterhin 50 Prozent der Kosten. Start für die Parkgutscheine ist für September geplant.

Und die Stadt wird ebenfalls das neue Gutscheinsystem nutzen. Bereits für den zweiten Teil der „schee gmiatlich“-Aktion, die zur Weihnachtszeit wieder stattfinden soll, kommen sie zum Einsatz.

Astrid Neumann

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