Standesgemäße Gewinner

Einen klaren und in der zweiten Hälfte überlegen herausgespielten 38:24-Erfolg haben die Handballer des TSV Landsberg in der Landesliga-Süd gegen den TSV Bobingen erzielt. Da ihre Konkurrenten in der Spitzengruppe Punkte gelassen haben, sind sie damit wieder auf denn zweiten Tabellenplatz vorgerückt und haben ihre Chance auf diesen zur Relegation berechtigenden Platz gewahrt.

Wie schon öfter in Spielen gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller kamen die Landsberger anfangs nur langsam in Fahrt. In der Deckung wurde nicht mit letzter Konsequenz gearbeitet, was den Gästen immer wieder einfache Tore ermöglichte. Im Angriff suchte sie immer wieder zu schnell den Abschluss und ließen so gegen den reaktionsschnellen Gästetorwart manche gute Chance ungenutzt. Sehr fair gespielt Die sehr fair geführte Partie entwickelte sich zunächst ausgeglichen (4:4/ in der 11. Minute). Dann legten die Gastgeber einen Zwischenspurt hin und zogen schnell auf 9:6 davon (16.). Ein paar leichte Ballverluste der Landsberger ermöglichte es den Bobingern allerdings wieder auf ein Tor heranzukommen. Aber so richtig war die Führung nie in Gefahr, dazu waren die nur auf ihren linken Rückraumspieler zu geschnitten Angriffe der Gäste zu berechenbar. Landsberg zog wieder an und die 15:12-Pausenführung war nicht überragend aber verdient. Für die zweite Hälfte schien der Landsberger Trainer Hubert Müller die richtigen Worte für seine Mannschaft gefunden zu haben. Nun arbeitete die man konsequenter in der Abwehr und eroberte sich Ball um Ball. Das war dann die Stunde von Roberto Schwirkmann. Immer wieder lief er die fälligen Gegenstöße und versenkte sie erfolgreich (27:17/43.). Aber auch die Positionsangriffe wurden nun in sehenswerten Spiel- zügen ausgespielt und erfolgreich abgeschlossen. Bobingen konnte dem spielerisch nichts entgegensetzen und kämpferischer Einsatz allein reichte gegen die nun groß aufspielenden Gastgeber nicht. So wuchs der Vorsprung weiter kontinuierlich an (32:21/51.) und auch durch die häufigeren Wechsel bei den Landsbergern riss ihr Spielfuß bis zum Ende hin nicht ab. „Ja, das hab ich der Mannschaft schon vorher gesagt,“ erklärte Hubert Müller nach dem Spiel. „Gegen solche Mannschaften gewinnt man aus einer konzentrierten Abwehr heraus. Da erarbeitet man sich die Bälle zum Gegenstoß. In der ersten Hälfte war das oft zu halbherzig in der Abwehr und auch im Angriff. Aber in der zweiten Hälfte haben sie das dann sehr gut umgesetzt. Die ganze Mannschaft hat wieder bewiesen, dass sie unsere verletzungsbedingten Ausfälle sehr gut kompensieren kann.“ Jetzt gilt es im nächsten Auswärtsspiel gegen den TSV Trudering keine Punkte liegen zu lassen. Zu Hause hatte an sich noch eine unnötige Niederlage eingefangen.

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