Gute Nachricht vom Automobilclub:

ADAC investiert in Landsberg

+
Dr. Reinhard Kolke bekräftigt: Der ADAC wird in Landsberg investieren. 

Landsberg – Unter dem Titel „Pole Position“ setzt der ADAC derzeit ein Effizienzprogramm um, zu dem auch eine spürbare Reduzierung der bundesweit 9.000 Beschäftigten gehört. Der Standort Landsberg kommt dabei gut weg: Der Bereich „Pannenhilfe“ bleibt unangetastet und bei „Test und Technik“, der größten Abteilung, geht es nur um wenige Mitarbeiter.

Sie scheiden „sozialverträglich“ aus, versicherte Test- und Technik-Chef Dr. Reinhard Kolke auf Nachfrage des KREISBOTEN. Sowohl die Betroffenen wie auch deren Kollegen seien darüber bereits informiert. Es gehe hauptsächlich darum, Stellen bei Pensionierungen nicht wiederzubesetzen.

Bestandteil des Programms ist auch die Digitalisierung der Dienstleistungen des Automobilclubs. Ein Beispiel sei die neue ADAC-Community, in der sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder Fragen stellen können, getrennt nach den Bereichen Reise und Freizeit, Verkehr und Mobilität sowie „Rund ums Fahrzeug“.

Generell sei der ADAC in Landsberg aber eher in Richtung „Expansion“ unterwegs, sagte Kolke. „Wir wollen vom Standort Landsberg aus in die Zukunft der Mobilität investieren“. Genaues verrät der Club noch nicht. Durchgesickert ist aber, dass ein größerer Versuch zur Elektromobilität im Rahmen des „Urbanen Lebens am Papierbach“ geplant ist. Außerdem möchte der ADAC im Fall des Rückzugs der Bundeswehr das Areal des Fliegerhorsts Landsberg in Penzing für Tests rund um Elektroautos nutzen.

ADAC-Präsident August Markl hatte im Mai erklärt, der Club müsse künftig nicht nur Autos testen, sondern auch den öffent­lichen Nahverkehr, Elektrofahrräder oder Carsharing-Angebote. Zudem müsse man das Dienstleistungsangebot auf Felder wie Parken und Tanken, Reise oder Freizeit ausdehnen und sich dazu mit mobilitätsnahen Startup-Unternehmen verbünden.

Werner Lauff

Auch interessant

Meistgelesen

Ex-OB Lehmann klagt gegen die Stadt Landsberg
Ex-OB Lehmann klagt gegen die Stadt Landsberg
Ex-Kämmerer Schilcher: "Es war grundlegend anders"
Ex-Kämmerer Schilcher: "Es war grundlegend anders"
Rational spendet dem BRK Landsberg 21.000 Euro
Rational spendet dem BRK Landsberg 21.000 Euro
Weltpolitik im Cord-Hüdli
Weltpolitik im Cord-Hüdli

Kommentare