Spatenstich mit Bauministerin

Startschuss zum günstigen Wohnen in Landsberg

Bauministerin Kerstin Schreyer und Michael Ehret
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Bauministerin Kerstin Schreyer und Michael Ehret, Geschäftsführer der Ehret+Klein mit der ersten Schaufel zum günstigen Wohnraum.
  • Susanne Greiner
    vonSusanne Greiner
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Landsberg – Startschuss für mehr bezahlbaren Wohnraum in der Lechstadt: Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer hat am Montag gemeinsam mit Michael Ehret, Geschäftsführer der Ehret+Klein GmbH, den Spatenstich für ein Bauvorhaben mit 56 modernen Wohnungen im neuen Stadtquartier „Am Papierbach“ gesetzt.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit der BayernHeim bezahlbaren Wohnraum in dem neuen Quartier anbieten können“, betonte Schreyer. „Die Wohnungen werden dauerhaft für Haushalte mit niedri­gerem Einkommen zur Verfügung stehen.“ Gleichzeitig seien die Wohnungen auch „attraktiv, angemessen groß und barrierefrei“. Bezahlbarer Wohnraum müsse zusammen mit hoher Wohnqualität gedacht werden, „weil Wohnen so essentiell für das Wohlbefinden des Menschen ist.“ Mitte 2023 sollen die ersten Mieter einziehen können.

Die Wohnanlage ist Teil des neuen Stadtquartiers, das auf der 5,7 Hektar großen Gewerbebrache der ehemaligen Pflugfabrik am Ufer des Lechs entsteht. 30 Prozent der Wohnungen werden als geförderter Wohnungsbau umgesetzt. Die staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim GmbH hat Realisierungsanteile übernommen und „sichert damit langfristig das Angebot an bezahlbarem Wohnraum“, schreibt Pressesprecher des Staatsministeriums Simon Schmaußer. Sie habe die 56 Wohnungen gekauft, von denen 51 einkommensorientiert gefördert werden. Die Wohnungsgrößen reichten von „kompakten Single-Appartements bis hin zu familiengerechten größeren Wohnungen“.

Die Wohnungen entstehen in einem L-förmigen Baukörper, der von den Münchener Architekten gemeinsam mit Münchener Landschaftsarchitekten gestaltet wurde. Das Gebäude liegt im südwestlichen Bereich des Quartiers, westlich der Bahnlinie und südlich der neu entstehenden Fußgängerzone am Oberbürgermeister-Hamberger-Platz. Das neue Stadtquartier wird durch die „Am Papierbach Entwicklungsgesellschaft mbH“, eine Gesellschaft der „Ehret+Klein GmbH“ entwickelt.

Aufgabe der 2018 gegründeten staatlichen Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim sei es, bezahlbaren Wohnraum für Menschen zu schaffen, die sich auf dem Wohnungsmarkt nur schwer versorgen könnten, so Schmaußer. Der Schwerpunkt liege auf Neubauprojekten. Bei Quartiersentwicklungen in München und Freising habe die BayernHeim ähnlich wie in Landsberg die Realisierung der Anteile für geförderten Wohnungsbau übernommen. So werden In München-Sendling schon seit Ende 2019 die ersten Wohnungen vermietet.

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