Statt Platz 3 nur noch auf Rang 7 – Heimerer Schulen Basket Landsberg verlieren in Zwickau mit 90:84

Mit einem Sieg am Samstag in Zwickau hätten sich die Heimerer Schulen Basket Landsberg von Platz 4 auf Platz 3 der 1. Regionalliga Südost vorschieben können. Hätte! Doch das Team von Trainer Sascha Kharchenkov unterlag den Sachsen mit 90:84 und rutschte dadurch auf den 7. Rang ab. Eine vermeidbare Niederlage, vor allem deswegen, weil man bis Mitte des letzten Viertels eine Führung behaupten konnte.

Das Spiel hielt was es versprach: es ging schließlich um die Etablierung in der Spitzengruppe der Liga. Beide Teams schenkten sich nichts und lieferten sich von Beginn an einen offensiven Schlagabtausch. Die HSB war im ersten Viertel treffsicherer als die Hausherren und führte so nach zehn Minuten mit fünf Punkten (15:20). Im zweiten Viertel holten die Zwickauer, angetrieben vom überragenden US-Amerikaner Kellen Williams (35 Punkte) schnell auf und führten nach 18 Minuten 25:22. Doch Landsberg hielt in diesem kampfbetonten, schnellen Spiel dagegen und lag zur Pause wieder mit einem Punkt vorn. Die bessere Defense? Nach dem Seitenwechsel vermochte sich kein Team entscheidend absetzen, die Füh­rung wechselte beständig. Teams erhöhten nochmals das Tempo, jeder Ball war verbissen umkämpft. Das Viertel endete 18:18, und es wurde allen Beteiligten klar, dass wohl die bessere Defense am Ende den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben würde. Doch ausgerechnet in der defensiven Reboundarbeit waren die Landsberger an diesem Abend schwächer als gewohnt. Die Zwickauer sammelten ganze 13 Abpraller mehr als die Lechstädter, bei denen in dieser Kategorie nur Kapitän Michael Teichner mit sieben Rebounds Normalform zeigte. Und auch das Umschalten von Angriff auf Verteidigung wollte bei der HSB nicht so recht funktionieren, sodass die Zwickauer zu vielen leichten Punkten kamen, die am Ende spielentscheidend waren. Denn die Gastgeber rissen die Partie in den letzten Minuten an sich und gingen sogar mit neun Zählern in Front. Zwar kamen die Landsberger noch mal auf vier Punkte heran, doch reichte es am Ende nicht mehr. Sorgen macht den Landsbergern neben den Rebounds die weiter andauernde Wurfschwäche von Topscorer Jason Boucher, der zwar erneut mit Fabian Kirchhoff erfolgreichster Punktesammler (je 21) der HSB war, aber mit nur 30 Prozent Trefferquote aus dem Feld – drei von elf Dreiern – nicht zu überzeugen wusste. Auch Landsbergs US-Import Christopher Moore auf der Centerposition, hatte mit 13 Punkten kein glückliches Händ­chen im Abschluss. Die Trefferquote von 38 Prozent ging allerdings auch mit seinem verstauchten Knöchel einher. Baunach kommt Am kommenden Samstag nun empfängt die HSB mit dem punktgleichen HD immo Baunach einen weiteren Kooperationspartner des Bundesligisten Brose Baskets Bamberg. Baunach spielt allerdings nicht ausschließlich mit jungen Perspektivspielern, sondern kann auch auf erfahrene, in der Liga etablierte Spieler zurückgreifen. In den vergangenen Jahren versprach das Aufeinandertreffen zwischen Landsberg und den Franken immer ein sehenswertes Spiel mit gutem Ausgang für die HSB. Bleibt zu hoffen, dass die Serie hält. Spielbeginn im Sportzentrum ist um 19:30 Uhr.

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