"Sternblut" im Filmpalast

Ramona und Debora freuen sich schon auf das vom KREISBOTEN präsentierte Exklusiv-Konzert am 26. August im Filmpalast Kaufering. Foto: Osman

Stark: „Sternblut“ kommt nach Kaufering! Der Hit „Komm wir malen uns das Leben“ machte das junge Pop-Duo aus dem Allgäu im ganzen Land bekannt, und mittlerweile spielen die beiden Schwestern locker vor zehntausenden Zuschauern. Doch sie genießen auch die intimen Gigs im kleinen Rahmen und geben deshalb am Freitag, 26. August, um 20 Uhr im Filmpalast in der Viktor-Frankl-Straße ein Exklusiv-Konzert vor 200 Fans. Der KREISBOTE präsentiert die Veranstaltung und hat ab sofort die Tickets im Vorverkauf.

„Sternblut“, das sind die Schwestern Ramona und Deborah Holzmann aus Ebenhofen im Ostallgäu. Mona ist 18, Debo 17 Jahre jung, und ihre Geschichte klingt wie der wahrgewordene Traum aller DSDS-An- wärter: Musik gemacht, entdeckt worden, Hit gelandet – und plötzlich in aller Munde. Doch dass sie quasi aus dem Nichts kamen, erschien nur der Außenwelt so. „Wir haben uns langsam hochgearbeitet, und mit den Jahren hat sich der Erfolg gesteigert“, erzählen die Schwestern selbstbewusst. Seitdem sie zur Belohnung für ein Jahr Durchhalten an der ungeliebten Blockflöte ein Klavier geschenkt bekamen, dreht sich ihr Leben um Musik. Noch im Grundschulalter gründeten die beiden ihre erste Band, 2006 entstand dann „Sternblut“. Inzwischen laufen ihre Songs im Fernsehen, im Juni spielten sie auf der Eröffnung der Frauenfußball-WM, am 30. Juli waren sie beim Antenne-Bayern-Sommerfest in Kaufbeuren zu Gast. Als Stars fühlen Debo und Mona sich trotzdem nicht. „Unser Leben ist nicht so glamurös, wie viele sich das vorstellen, sondern es ist harte Arbeit.“ Songs schreiben, Instrumentalproben, Gesangs- und Perfomancetraining, Promotion-Termine und viele, viele Auftritte – „danach schlafen wir meistens im Bandbus“. Irgendwann mitten in der Nacht sind sie zu Hause bei den Eltern und den drei jüngeren Geschwistern, am nächsten Morgen geht’s früh raus und gleich wieder zur Probe. Für ihre Band haben Debo und Mona drei Begleitmusiker engagiert, allesamt älter als die beiden Chefinnen. „Das war schon komisch am Anfang. Wir waren 13, 14 und haben denen erklärt, wie sie unsere Songs spielen sollen“, erinnert sich Mona. Inzwischen gibt es keine Autoriätsprobleme mehr. Die Mädels haben klare Regeln für die Band aufgestellt: Alkoholverbot vor den Auftritten, Handyverbot während der Proben, und wer zu spät kommt, muss einen Kuchen backen. „Das ist für die Jungs ein echter Ansporn zur Pünktlichkeit“, lacht Debo. Vor zwei Jahren haben die Schwestern ihren Realschulabschluss gemacht, „das war uns wichtig“. Mona wollte allerdings nie etwas anderes werden als Musikerin, und Debo hat frühere Berufswünsche – Reitlehrerin oder Tierärzten – auch längst zu den Akten gelegt. Die beiden sind diszipliniert, professionell und dabei ganz natürlich und mit beiden Beinen fest auf dem Boden verankert – die beste Mischung, um ganz nach oben zu kommen. Wer Sternblut am 26. August live im Filmpalast in Kaufering erleben will, sollte sich beeilen: Es gibt nur 200 Tickets. Zu haben sind sie beim KREISBOTEN am Rossmarkt in Landsberg.

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