Abgebranntes Wirtshaus Stock wird in neuer Funktion wieder aufgebaut 

Gaststätten-Zeiten passé

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Seit dem Großbrand im Sommer 2015 eine Ruine: die verbliebenen Mauern der früheren Gastwirtschaft Stock an der Staatsstraße von der B 17 nach Kaufbeuren.

Asch – Das Anwesen der früheren Gastwirtschaft Stock, die bei einem Großbrand im Sommer 2015 ein Raub der Flammen wurde, soll wieder aufgebaut werden. Vorgesehen sind eine Wohnung, Fremdenzimmer und eine Scheune. Von einer Gaststätte ist in der Tektur (Änderung) zum Antrag der Familie Beisch nicht die Rede. Die Fuchstaler Gemeinderäte haben dem zugestimmt.

Die Ruine, die nach dem Großbrand noch übrig geblieben sei, bezeichnete dritte Bürgermeisterin Franziska Welz als „Schandfleck“. Da müsse was geschehen, begrüßte sie den Bauantrag. Gemeinderat Dr. Walter Reitler hinterfragte, ob der Aufbau so einfach genehmigt werden könne, wenn dort im Außenbereich – die frühere Gaststätte Stock liegt knapp zwei Kilometer oberhalb von Asch an der Landkreisgrenze zum Ostallgäu – keine Gaststätte mehr betrieben werde.

Bürgermeister Erwin Karg meinte dazu, die Genehmigung sei komplizierter, wenn ein kompletter Abriss erfolgt wäre. Dann gebe es keinen Bestandschutz für dieses Gebäude im Außenbereich. Mit einer Wohnung und Fremdenzimmern habe er „kein Problem“, kommentierte der Bürgermeister.

Beim Landratsamt wurde schon 2016 ein Vorbescheid zum Wiederaufbau genehmigt, schildert Anna Diem-Sickinger von der Pressestelle auf Anfrage des KREISBOTEN. In diesem sei auch von Fremdenzimmern die Rede. Die jetzige Tektur dagegen läge in der Behörde noch nicht vor. Doch die Mitarbeiter der Bauverwaltung würden die geänderten Pläne für das Vorhaben im Außenbereich „genau anschauen“, erklärt Diem-Sickinger.

jj

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