Streich Nummer drei

Steuerte neun Punkte zum Erfolg der HSB-Basketballer bei: Christoph Peters Foto: Krivec

Für die Basketballfans war es am Samstag nicht leicht, den Zugang zur Halle zu finden, eine Veranstaltung im Foyer blockierte den sonst üblichen Eingang. Jene, die in die Zuschauerränge fanden, sahen einen verdienten 82:71-Erfolg der DJK Landsberg gegen den TSV Jahn Freising.

Freising, in der Tabelle zwar hinter den Landsbergern, präsentierte sich als schnelles und diszipliniertes Team, sehr ballsicher und mit guter Wurftechnik. Die Gastgeber versuchten, dem Gegner keine leichten Würfe zu erlauben, die Rebounds räumte Migala in bewährter Manier ab. Im Angriff zeigte die „Starting Five“, dass sie so zu den besten der Liga gehört. Michael Teichner, stark im Abschluss, gelang ein „Drei-Punkte-Spiel“, Christoph Peters war im Zug zum Korb kaum zu halten. Noch waren keine sieben Minuten gespielt und die DJK führte mit 19:6. Dann verletzte sich Teichner und das wirkte sich negativ, insbesondere auf das Abwehrverhalten, aus. Ein Glück, dass nun Geidosch immer besser ins Spiel kam und mit drei Körben in Folge glänzte. 26:18 hieß es nach dem ersten Viertel. Die Probleme in der Verteidigung blieben bestehen. Kufners Gegenspieler spielte mit diesem Katz und Maus. Der seinerseits revanchierte sich mit einem seltenen „Vier-Punkte-Spiel“, indem er einen Dreier und den Bonusfreiwurf verwandelte. Im Spielaufbau der DJK war festzustellen, dass Xaver Egger zu alter Stärke zurückfindet. Wichtig war auch, dass er in seinen Erholungspausen von seinem Bruder Josef zuverlässig vertreten wurde. Durch gekonnte Aktionen bauten die Gastgeber ihren Vorsprung bis auf 18 Punkte aus. Peters stellte seine Qualitäten als sicherer Dreierschütze unter Beweis. Leider führten überhastete Einzelaktionen nur zu einer 47:36 Führung. Engagiert starteten beide Teams in die zweite Hälfte. Mit schönen Breaks baute die DJK den Vorsprung aus, Xaver Egger setzte seine Mitspieler mit wohlüberlegten Assists in Szene – 60:43 der Lohn dafür. Dies war der Konzentration der Landsberger offensichtlich abträglich. Kopflose Aktionen und Ballverluste ermöglichten den Freisingern leichte Körbe, weshalb der Vorsprung vor dem letzten Viertel auf 64:52 schmolz. Begeisternder Basketball Die Gastgeber gingen nun kein Risiko ein und liefen mit ihrer stärksten Fünf auf. Das war auch von Nöten, denn es entwickelte sich ein erbitterter Kampf, der den Zuschauern begeisternden Basketball bot. Ein Dreier durch Ferdinand Flechtner wurde im Gegenzug von Freising egalisiert. Geidosch und Xaver Egger versenkten ihre Würfe im gegnerischen Korb, die Gäste gaben sich keine Blöße und antworteten postwendend. Ohne Fehlwurf kamen sie bis auf zehn Punkte an die DJK heran. Die aber zeigte sich sehr konzentriert, geschickt wurde in Ballbesitz die Zeit heruntergespielt. Einem souveränen Migala, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, hatte Freising nichts entgegenzusetzen. Mit dem 82:71 überzeugten die Landsberger ihr Publikum im letzten Spiel des Jahres.

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