Stadtfest Nummer 2:

Soundlaster und Sommer-Kulturfest begeistern Landsberg

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Die Münchener Express Brass Band sorgte beim Soundlaster und Sommer! Kulturfest auf dem Georg-Hellmairplatz für Lebenslust und lässiges Mitwippen.
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Soundlaster und Sommer!-Kulturfest haben am Freitag tausende Besucher und gute Stimmung in die Stadt gebracht.
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Soundlaster und Sommer!-Kulturfest haben am Freitag tausende Besucher und gute Stimmung in die Stadt gebracht.
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Soundlaster und Sommer!-Kulturfest haben am Freitag tausende Besucher und gute Stimmung in die Stadt gebracht.

Landsberg – Stadt: voll. Stimmung: super. Wetter: perfekt. Soundlaster und Sommer!-Kulturfest haben am Freitag wahre Menschenmassen in die Altstadt gelockt. Musik am Georg-Hellmairplatz und Weiße Tafel im Vorderen Anger, Geschäfte, die bis in die Nacht geöffnet sind, Improtheater und Stelzer auf den Straßen sowie Pole-Dance am Sandauer Tor – ein Konzept von Sybille Engels, Niki Amberger und den „Aufmachern“, das Landsberg lebendig macht.

Auf dem Georg-Hellmairplatz gibt es schon am frühen Abend keinen Sitzplatz mehr, trotz Bierbänken bis zur Ludwig­straße. Um 17 Uhr locken die ersten Punk-Töne von „Gretchen Hunt“. Dazu mischt sich psychodelischer Rock und Blues, teilweise mit Text. Über Alltagsdinge wie Salami, Abspülen und die Verlockungen des ungewollten Angepasstseins. Gretchen Hunt erzeugt trotz Bürde der „ersten Band“ Feier-Stimmung. Auch wenn für den Soundlaster 2017 ganz neue Dimensionen gelten. Auf Wunsch der Stadt verließ er den familiären Flößerplatz. „Aber es funktioniert. Ich bin ganz glücklich“, freut sich Organisatorin Sybille Engels. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf Bands der Region: neben „Gretchen“, „Who Knows“ um Rockröhre Rebecca Winter und Williams Wetsox mit „Blues aus da Hoamat“: Blues meets Gstanzl in eigenen Songs mit eindrucksvollen Texten – gute Kenntnisse des Bayerischen vorausgesetzt.

Währenddessen bereitet sich der Vordere Anger zum Angerfest mit den Geschäften der „Aufmacher“ vor. Die Weiße Tafel schlängelt sich sonnenblumengeschmückt entlang der Straße. Zwar ist es erlaubt, sogar erwünscht, die eigene Verpflegung mitzubringen. Aber bis auf wenige Ausnahmen lassen sich die meisten von Essständen beliefern. Schade, denn so ein Riesen-Picknick hätte auch seinen Reiz. Ab 18 Uhr spielen Bands in der Mitte und am Ende der Straße: das in Landsberg schon etablierte Singer/Songwriter-Duo „Birkett Hall“ und „The Mountaintop“ mit Rock und Pop am Sandauer Tor.

Die Geschäfte scheinen gut besucht. Michael Vivell, Mitgründer der „Aufmacher“, findet das Konzept mit Soundlaster gut: Beide profitierten davon und die Zusammenarbeit mit Engels sei prima. „Gemeinsam veranstalten wir hier etwas, das Landsbergs Altstadt noch attraktiver macht.“ Die vielen Besucher geben ihm da recht.

Am Hauptplatz spielt die Landsberger Improtheatergruppe „Improletten“, heuer mit Kindern. Zusammen stellen sie Fotos einer Klassenfahrt nach. Grimassen vom Feinsten und manch unfotogene Perspektive erheitern die Zuschauer. Am Sandauer Tor räkeln sich derweil Tänzerinnen der Weilheimer Pole Dance Academy an Stange und Ring, die Stelzer gleiten als galante Riesen durch die Straßen und verborgen im Hinterhof singt Regina J. S. Pfeiffer Opern-Arien.

Den Abschluss bildet die Münchener Express Brass Band mit Blech vom Feinsten: New-Orleans, Afrika und Orient geben sich die Hand samt Instrumenten mit Seltenheitswert. Zwar erreichen die 15 Bläser nicht den Stimmungspegel der rasenden Dachauer Big Band von letztem Jahr. Aber ein fast aus allen Nähten platzender Georg-Hellmairplatz ist sich einig: auch lässige Lebenslust und Spielfreude machen ungeheuer Spaß.

Susanne Greiner

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