Austausch und Workshops

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Fast bis auf den letzten Platz besetzt war das Landesverbandstreffen der bayerischen Mütter- und Familienzentren, das die Landsberger „Familienoase“ ausrichtete.

Landsberg – Erstmals fand in der Lechstadt das jährliche Landesverbandstreffen der bayerischen Mütter- und Familienzentren statt. Gastgeber war die „Familienoase“. 80 Vertreterinnen aus den über 140 bayerischen Mütterzentren kamen der Einladung des Landesverbandes nach und trafen zum Austausch.

Nach einer Besichtigung des Familienzentrums „Familienoase“ fanden themenbezogene Vorträge und Workshops statt. Neben Neuigkeiten aus der Arbeit des Landesverbandes und der bayerischen Mütter- und Familienzentren waren Vorträge zu landesweiten Projekten und zum Thema Arbeitsschutz Schwerpunkte des Vormittages, berichtet Tanja Kirchberger, Leiterin der Landsberger Familienoase. Der Nachmittag war dann dem Austausch in themenbezogenen Workshops vorbehalten, zu denen sich die Aktiven der verschiedenen bayerischen Mütterzentren bereits im Vorfeld angemeldet hatten. 

Workshop 1 befasste sich mit einem Diskussionsprojekt im Rahmen des Grundtvig-EU-Programms, in dem Familienzentren sich mit Themen der „sorgenden und unterstützenden Gemeinschaft“ mit dem Fokus auf die Familie auseinandersetzen. Fragen wie „Was brauche ich als Familie? Welche soziale Unterstützung ist mir wichtig? Was tragen Mütter- und Familienzentren dazu bei?“ wurden dabei als Gruppe diskutiert, um diese in den Zentren weiterführen zu können.

Im nächsten Workshop standen vor allem die aktuellen Fragen der einzelnen Zentren im Vordergrund. Die Themenpallette reichte hier von Finanzierung der Einrichtungen über die Gewinnung von Ehrenamtlichen bis hin zu Renovierungsarbeiten in Zentren und Erweiterungsmöglichkeiten der Angebote, erzählt Kirchberger. „Durch den Einblick in den Ablauf der anderen Zentren und deren Probleme konnten für das eigene Zentrum neue Denkansätze oder Themenschwerpunkte gesetzt werden.“

Der dritte Workshop ging der Thematik „Wir bieten mehr…“ in den Zentren auf den Grund. Die Teilnehmer untersuchten gemeinsam die Voraussetzungen für eine lebendige Angebotspalette für Familien in den Zentren, sammelten erfolgreiche Ideen, die auch in einer ehrenamtlich geführten Einrich-tung realisierbar sind und gingen zudem missglückten Projekten in Ansätzen nach, indem sie Lösungsansätze suchten.

„Zum Ende des Verbandstreffens, zu dem sich wieder alle Workshopteilnehmer zu einem Gremium zusammengefunden hatten, waren sich alle einig, viele Ideen, Informationen und Impulse für die Arbeit in den eigenen Zentren aus dem Tag mitgenommen zu haben“, betont Tanja Kirchberger. Und auch die „Familienoase“ als Gastgeber konnte auf ein zwar arbeitsreiches aber vor allem erfolgreiches Großereignis zurückblicken. Informationen unter www.familienoase.org.

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