Talfahrt hält an

Der TSV Landsberg, hier Benjamin Hauke (links), hatte auch in Augsburg nichts zu melden. Foto: Krivec

Wenn es mal schief läuft, dann richtig: Nach der 0:2 (0:1)-Niederlage beim FC Augsburg sind die Landesliga-Fußballer des TSV Landsberg auf Rang 13 abgerutscht. Neben den bekannten Sorgen im fußballerischen Bereich kamen diesmal auch noch weitere Probleme dazu.

„Ich will die Niederlage nicht am Schiri festmachen“, so Spielertrainer Sven Kresin, „er hat ja keine Tore geschossen. Aber er hat verhindert, dass wir welche schießen und auch sonst so arrogant gegen uns gepfiffen, wie ich es selten erlebt habe.“ Einmal habe der Unparteiische den Landsbergern einen klaren Elfmeter verweigert, als ein Augsburger im Strafraum mit beiden Händen zum Ball ging, dann stellte er in der 54. Minute TSV-Kapitän Bonfert mit Gelb/Rot wegen einmaligen Reklamierens vom Platz. Später musste auch noch Wochnik mit Gelb/Rot gehen (79.). So reichten den Augsburgern ihre beiden Treffer durch Niedermann (29.) und Pigl (48.). Die Schwächen beim TSV traten aber auch diesmal zutage: Beim 0:1 konnte die Abwehr den Außenstürmer nicht stellen, kurz danach brachten die Lechstädter aus zwei Metern den Ball nicht zum Ausgleich im Tor unter. Abspracheproblem Dass die Landsberger zudem noch stark ersatzgeschwächt antreten mussten, hatte man sich aber auch selbst zuzuschreiben. Wegen Terminabspracheproblemen (das Spiel war ursprünglich für Sonntag angesetzt) fielen mehrere Spieler, darunter Salemovic, Buschel und Obermayer, kurzfristig aus. Spielort noch offen Das sollte am kommenden Wochenende nicht passieren: Die Heimpartie gegen Unterföhring findet definitiv am Samstag um 14 Uhr statt – allerdings ist noch offen, ob im Sportzentrum oder im Sportpark. Gegen einen „direkten Konkurrenten“ sind trotz der aktuellen Probleme laut Sven Kresin drei Punkte die klare Vorgabe.

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