Technisch deutlich überlegen

Gegen den FC Gundelfingen hatte der TSV Landsberg (rechts) leichtes Spiel und siegte 3:0 – um den Aufstieg muss die Mannschaft dennoch weiter kämpfen. Foto: Krivec

Der TSV Landsberg muss für die Qualifikation für die neue Bayernliga Süd in die Relegation. Der klare und hochverdiente 3:0 (3:0)-Erfolg gegen Gundelfingen mit drei Treffern von Sebastian Bonfert änderte nichts mehr daran, dass die Landesliga-Fußballer in die Saison-Verlängerung gehen. Das Ziel hat sich damit aber nicht geändert: „Wir wollen den Platz in der Bayernliga“, gibt Spielertrainer Sven Kresin die klare Marschroute aus.

Kottern und Eichstätt hätten mit Niederlagen Hilfestellung leisten müssen, damit der TSV am vorletzten Spieltag doch noch in Richtung Platz acht schielen kann. Beide Teams taten den Landsbergern den Gefallen nicht und gewannen. „Aber das hatten wir schon vorher aus der Hand gegeben“, so TSV-Abteilungsleiter Sepp Hintermeier. Gegen Gundelfingen zeigten sich die Gastgeber engagierter und auch technisch und in der Spielanlage überlegen. Der FCG brachte TSV-Keeper Heiland in der 18., 53. und 69. Minute in Bewegung, ansonsten dominierten die Hausherren und erzielten ihre Tore folgerichtig: Nach acht Minuten schickte Salemovic den auf links durchgestarteten Wochnik per 40-Meter-Pass auf die Reise, dessen Flanke setzte Bonfert mit der Innenseite aus 18 Metern in den rechten Winkel. Kresin sah's gerne: „Das war eines der besten Spiele unserer Außenverteidiger, seit ich in Landsberg bin. Sie haben ja keinen Befehl, nicht nach vorne zu gehen, das dürfen sie durchaus wieder so machen.“ Nach einer halben Stunde eroberte dann der sehr lauffreudige Leszczynski den Ball am Strafraumeck und legte quer – leichtes Spiel für Bonfert zum 2:0. Kurz vor der Halbzeit schaltete Kresin schnell in den Vorwärtsgang um und schickte Salemovic über rechts, dessen Flanke konnte Bonfert am Fünfmeter-Raum noch annehmen und seelenruhig zu seinem dritten Treffer verwerten. Damit war die Partie zur Pause entschieden. Dass die Landsberger danach ihre Konter teilweise nicht sauber zuende brachten und beste Chancen vergaben (Nebihi schoss nach 57 Minuten aus vier Metern den Torhüter an, Leszczinsky traf zehn Minuten später nur die Latte), war nicht mehr ausschlaggebend. Kresin wechselte den angeschlagenen Nebihi für Spreizter aus und zog Ünlü ins offensive Mittelfeld vor. Der ließ dort allerdings viele Räume, wie auch der bis dahin teilweise brilliante Salemovic nach hinten reduzierte. Die an diesem Tag schwachen Gundelfinger konnten daraus kein Kapital schlagen, dennoch sollen derlei Schwächen vor der Relegation abgestellt werden – da dient das letzte Punktspiel in Durach am kommenden Wochenende sozusagen als willkommene Trainingseinheit unter realen Wettkampfbedingungen.

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