In der Klosterkirche St. Ottilien:

Gospels zum Weltfriedenstag

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In der voll besetzten Kosterkirche St. Ottilien sangen "the sweet 60s" Gospels und Spirituals zum Weltfriedenstag.

St. Ottilien – Der seit 1986 gefeierte Weltfriedenstag steht heuer unter dem Motto „Überwinde die Gleichgültigkeit und erringe den Frieden“. Stimmgewaltig präsentierte sich am Samstag der Landsberger Gospelchor „the sweet 60s“ unter Leitung von Charles B. Logan in der voll besetzten Klosterkirche der Erzabtei St. Ottilien.

An der Catholic University of America beendete Charles B.Logan seine Ausbildung zum Operntenor. Seit 2001 wieder in Deutschland gründete und führte bis vor wenigen Monaten den Landsberger Chor „Gospels 'n' Joy" und hob 2008 auch den heute mehr als 50 Sängerinnen und Sänger umfassenden Gospelchor „the sweet 60s“ aus der Taufe, deren Mitglieder alle mindestens 60 Jahre alt sind.

Mit einem großen Strauß roter Rosen bedankte sich Renate Schmid bei Chorleiter Charles B. Logan stellvertretende für alle „the sweet 60s“-Mitglieder.

Im Chor-Repertoire sind Gospel und Spirituals, die sich nicht an alltäglichen Geschichten orientieren, sondern anspruchsvolle Themen aufgreifen. Mit den mitreißend vorgetragenen Songs, darunter „Wade in the Water“, „Oh Freedom“, „Let there be Peace on Earth“, „Spirit of God“ und „Lord I know I’ve been Changed“, unter Begleitung des erfahrenen PianistenJohannes Wiese, erinnerten „the sweet 60s“ an den Kampf für Freiheit und Frieden, an die Kraft des Glaubens und die Verbundenheit unter den Menschen. Als Logan mit seinem Solo „The Lords Prayer“ einsetzte, waren auch die letzten Besucher in seinen Bann gezogen und als der Chor mit einstimmte, erklang danach minutenlanger begeisterter Beifall.

Liebe und Dankbarkeit gehören auch zu den Themen, die unverrückbar zu den Botschaften Charles B. Logans gehören, die er mit seiner Musik vermitteln will. „The Rose“, von Bette Middler, wurde unter diesem Motto engagiert, kraftvoll und mit Harmonie vorgetragen. Chormitglied Renate Schmid bedankte sich in diesem Sinne im Namen des gesamten Chors mit einem großen Strauß roter Rosen für den jahrelangen und unermüdlichen Einsatz, mit dem der Chorleiter „einfühlsam, menschlich, mit Überzeugungskraft und Erfolg, „the sweet 60s“ aufgebaut habe.

Die außergewöhnliche Akustik in der Klosterkirche inspirierte den gesamten Chor und veranlasste ihn, seine Lieder in mitreißender Art und Weise vorzutragen. Mit dem abschließenden Song „Amen“, den alle Besucher gemeinsam sangen und beeindruckt den Heimweg antraten, ging ein großartiges Gospel-Konzert zu Ende, das hoffentlich auch einen kleinen Beitrag zu Frieden auf der Welt leisten konnte.

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