Nur Augen für den Esel

Virtuelle Companie begeistert mit »Sommernacht«-Theater

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Viel Beifall gab es bei der "Sommernacht"-Premiere der Virtuellen Companie in Windach. Das Stück frei nach Shakespeare der Dießener Autorin und Regisseurin Katalin Fischer wird am Freitag und Samstag nochmals aufgeführt.
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Viel Beifall gab es bei der "Sommernacht"-Premiere der Virtuellen Companie in Windach. Das Stück frei nach Shakespeare der Dießener Autorin und Regisseurin Katalin Fischer wird am Freitag und Samstag nochmals aufgeführt.
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Viel Beifall gab es bei der "Sommernacht"-Premiere der Virtuellen Companie in Windach. Das Stück frei nach Shakespeare der Dießener Autorin und Regisseurin Katalin Fischer wird am Freitag und Samstag nochmals aufgeführt.
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Viel Beifall gab es bei der "Sommernacht"-Premiere der Virtuellen Companie in Windach. Das Stück frei nach Shakespeare der Dießener Autorin und Regisseurin Katalin Fischer wird am Freitag und Samstag nochmals aufgeführt.
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Viel Beifall gab es bei der "Sommernacht"-Premiere der Virtuellen Companie in Windach. Das Stück frei nach Shakespeare der Dießener Autorin und Regisseurin Katalin Fischer wird am Freitag und Samstag nochmals aufgeführt.

Windach – „Viel zu schade für den ollen Schuppen!“ Der spontane Ausruf eines Besuchers der „Sommernacht“ war als Kompliment gemeint, dem sich Ehrengast Dr. Thomas Goppel anschloss. Der „Schöngeist“ im Bayerischen Kabinett fand die Aufführung der „Virtuellen Companie“ unter der Regie von Katalin Fischer ebenso gelungen wie die vielen Fans, die den Weg in die alte Windacher Mühle gefunden hatten.

Viel Beifall gab es bei der "Sommernacht"-Premiere der Virtuellen Companie in Windach. Das Stück frei nach Shakespeare der Dießener Autorin und Regisseurin Katalin Fischer wird am Freitag und Samstag nochmals aufgeführt.

Der dazugehörige Stadel wurde mit viel Liebe zu einem originellen Theatersaal umfunktioniert. Die Location passte zwar zu der ungewöhnlichen Inszenierung, die aber nicht nur MdL Dr. Goppel gerne in einem größeren Haus sehen würde: „Das Stück und die ausgezeichneten Darsteller gehören auf eine richtige Bühne“, war die einhellige Meinung.

Die Dießener Regisseurin Katalin Fischer stellte ihr Stück „Sommernacht“ als eine gelungene Mixtur aus verschiedenen Inszenierungen vor. Da spielt beispielsweise die Heiterkeit von William Shakespeares „Sommernachtstraum“ mit hinein, wobei alte und neue Sprachformen zu raffinierten Sprachbeziehungen verschmelzen. Und da gibt es Anleihen aus Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, wo sich ein Paar bekämpft und verschleißt. Dazu kommt zwischendurch per Rückprojektion ein Puppentheater, dessen Protagonisten sich kasperltheatermäßig verkloppen.

Regisseurin Katalin Fischer: „Natürlich ist das eine Komödie nach Shakespeare, aber doch ganz anders, viel komischer. Da streiten sich Liebespaare wegen blödsinnigen Dingen und ein altes Ehepaar hat seine Liebe längst begraben. Sogar die Puppen schlagen sich wegen Nichts die Köpfe ein.“ In Fischers „Sommernacht“ vermischen sich sehr gelungen Shakespeare und Puppen, Theater im Theater, Komödie und Weltuntergang.

Es ist schwer, aus dem mit viel Spielfreude agierendem Ensemble einzelne Darsteller herauszustellen. Acht Personen spielen 16 Rollen, wobei sie blitzschnell hinter der Bühne Maske und Kostüm wechseln. Natürlich stechen da Yasmin Afrouz als Martha oder Titania sowie Rebecca Mack von Elmenau als Demetrius oder auch als Esel Klaus Popo heraus, ebenso wie der flink über die Bühne zaubernde Martin Finkbeiner als Puck und Mr. Punch im Puppenvideo. Letztendlich haben auch alle anderen Schauspieler den langanhaltenden Applaus des Publikums verdient: Mario Pascalino, Barbara Hölzl, Gabi Fischer, Guido Verstegen und Riki Finkbeiner.

Die „Virtuelle Companie“ mit ihrer Regisseurin Katalin Fischer führt ihre „Sommernacht“ noch zweimal in Windach auf: Freitag, 6. Juli, und Samstag, 7. Juli, jeweils um 20 Uhr. Wer sich die gelungene Komödie noch anschauen möchte: Karten gib es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Oswald in Dießen sowie natürlich an der Abendkasse. Reservierungen unter Telefon 08807/7228.

Dieter Roettig

Rubriklistenbild: © Roettig

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