Leguan "Leo" überfordert seine Pflegerin

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Opfer eines Übermittlungsfehlers: Leguan „Leo“ (Foto) ist wieder zu Hause.

Landsberg/Augsburg – „Leo“ ist wieder zu Hause: Nach dem KREISBOTEN-Bericht über den am Landsberger Tierheim angeblich „ausgesetzten“ Leguan, hat sich inzwischen sein Herrchen, ein 46-Jähriger aus dem Raum Augsburg, gemeldet. Der Vorgang entpuppte sich als Missverständnis.

Eine Zeitungsleserin habe sich beim Betrachten des Berichtes daran erinnert, dass ein Bekannter auf der Suche nach einem zweiten Leguan war, und habe ihn sogleich über das herrenlose Reptil informiert, schildert Polizeisprecher Franz Kreuzer. Der 46-Jährige aus dem Raum Augsburg staunte nicht schlecht, als er im Internet die entsprechende Veröffentlichung ansah. Er erkannte er sein eigenes Kriechtier eindeutig wieder.

Die Zusammenhänge seien nun auch geklärt. Kreuzer: Der Augsburger hatte wegen einer längeren Abwesenheit seinen Leguan einer Bekannten in Kaufering zur Obhut gegeben. Die Pflege des ausgewachsenen Reptils wuchs der Frau dann aber über den Kopf. So wandte sie sich hilfesuchend an das Tierheim in Landsberg. Ein Mitarbeiter übernahm das Kriechtier und brachte es dann in die Reptilienauffangstation nach München. Dort sei man aufgrund eines „Übermittlungsfehlers“ davon ausgegangen, dass das Tier ausge­setzt wurde – und erstattete Anzeige bei der Landsberger Polizei.

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