Krimi aus der vhs Schreibwerkstatt

„Tierische Felle“ in Landsberg

Katzenaugen schwarz
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„Tierische Felle in Landsberg“ soll der Gemeinschaftskrimi heißen, der momentan in der vhs Schreibwerkstatt entsteht.
  • Susanne Greiner
    vonSusanne Greiner
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Landsberg – Die vhs-Schreibwerkstatt hat es gerade nicht leicht. Die Leiter, Ursula und Klaus Pfaffeneder, können ihre Schützlinge auch nur im Viereck des Bildschirms sehen. „So ein Zoom-Meeting ist wie Hausbauen ohne Mörtel“, sagt Ursula. Eine Schwere habe sich eingeschlichen. Doch der soll es jetzt an den Kragen gehen: mit einer animalischen Detektivgeschichte, an der alle Schreibwerkstättler mitschreiben.

„Tierische Felle in Landsberg“ soll das Gemeinschaftswerk heißen. „Ursprünglich war ja eine ganz normale Anthologie geplant“, sagt Ursula, also eine Sammlung von Geschichten jedes einzelnen Teilnehmers. Jetzt sollen die Ideen aller in einer Geschichte vereint werden – natürlich so, dass sich daraus ein logisch stringenter und spannender Roter Faden entspinnt, der die Geschichte trägt. Die grobe Handlung: Es geht darum, einen Hund zu befreien, der in die Hände böser Diebe gelangt ist. Die Befreier sind dabei alle durch und durch tierisch.

„Wir haben uns jetzt schon viermal virtuell getroffen“, berichtet die Leiterin. „Und wurden mit Ideen überschwemmt!“ So viel gelacht wie bei diesen virtuellen Treffen mit Gemeinschaftsprojekt habe man schon lange nicht mehr. Die elf Teilnehmer seien mit Feuereifer bei der Sache. Was sicher auch daran liege, dass man eben kein schweres Thema gewählt habe. Sondern eben den Tierkrimi mit Spielort Landsberg.

Als erstes wurde der Plot erarbeitet. Es habe mehrere zur Auswahl gegeben, sagt Ursula. Welcher es wird, wurde dann abgestimmt. Dann kamen die Figuren: ein Machokater, eine tollpatschige Krähe mit Flugangst, ein älterer, lebensmüder Hund, der sich letztendlich als Lebensretter entpuppt, auch zwei Diebe, deren Auftraggeberin, ein Kommissar. Und schließlich werden auch noch Landsbergs Wappen und Denkmäler lebendig. „Wir denken da an eine Art ‚göttliche Stimme‘ von oben“, erklärt Ursula.

Jeder soll (mindestens) ein Kapitel schreiben. Die persönlichen Stile wolle man beibehalten, betont die Leiterin. Geklärt werden müsse jetzt noch der Aufbau und auch, wo genau ein Kapitel aufhört, damit der nächste am richtigen Punkt weiterschreiben kann. Ein Cliffhanger darf ja nicht allzu lange hängen.

Bis Juli soll die Kapitelaufteilung stehen, im Herbst könne man sich dann (hoffentlich) wieder treffen – mit zumindest einem stabilen Fundament für die „tierischen Felle“.

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