Ein tierisches Vergnügen

Eine rasante Fahrt durch das Schwimmbecken gab es für die kleine KREISBOTEN-Leserin Lina Hartmann auf dem Rücken der Seelöwen. Foto: Reich

Mit nassen Küssen haben die drei Seelöwen der Familie Duss im Circus Krone gleich alle im Becken begrüßt. Mara Simmeth, Erika Magg und die kleine Lina Hartmann hatten das große Los beim KREISBOTEN-Gewinnspiel gezogen und durften zusammen mit Volontärin Janina Bauch bei nur etwa zehn Grad regnerischer Außentemperatur zu den lustigen Robben ins Becken. Immer mit dabei der sympathische Tiertrainer Roland Duss und seine Schützlinge Chico, Joe und Tino.

„Was wisst ihr denn bereits über die Seelöwen?“, will Roland Duss gleich zu Beginn wissen. Schon wird Mara von zwei Robben „überfallen“ und bekommt links und rechts ein Küsschen aufgedrückt. „Dass sie viel Fisch essen“, sagt die sechsjährige Lina. „Richtig, ungefähr sechs bis acht Kilo am Tag“, so Duss. Allerlei Tricks beherrschen die Publikumslieblinge aus der Manege. Zuerst wird jede Leserin auf dem Rücken von zwei Robben einmal quer durch das Becken geschoben, dann das ganze Spiel noch einmal – eine Robbe zieht jede Schwimmerin mit einem Reifen. Nach jeder Runde gibt es für Tino, Chico und Joe natürlich einen leckeren Fisch als Belohnung. „Hering und Makrele essen sie am liebsten“, erklärt der Tiertrainer. „Was ist denn der natürliche Feind der Seelöwen?“, fragt Duss und die quirligen Meerestiere haben schon eine Antwort darauf: der Hai. Eine Flosse in die Höhe gestreckt ziehen die Drei bedrohliche Kreise um die Schwimmer, um ihnen mal zu zeigen, wie ein richtig gefährlicher Hai aussieht. Roland Duss lacht dabei und sagt: „Dabei wissen die das selber eigentlich gar nicht so genau.“ Auch springen können die Seelöwen und das sogar richtig hoch. Die Hürde, die Duss und Erika Magg über ihren Köpfen festhalten, ist für die gelehrigen Robben ein Klacks. Am liebsten jedoch kuscheln und küssen die drei Seelöwen, abgesehen von ihrer Lieblingsbeschäftigung dem Essen natürlich. Und das fordern die nach jedem Kunststück lautstark ein. Therapie mit Seelöwe Wie mit Delphinen oder Pferden auch, werden die Robben der Familie Duss auch zu Therapiezwecken genutzt. „Therapie ist ein großes Wort“, meint Duss. „Aber oft reicht es schon, jemandem, der Probleme hat, ein schönes Erlebnis zu ermöglichen.“ So sei etwa vor kurzem ein magersüchtiges Mädchen bei den Seelöwen im Becken gewesen, dem dadurch vielleicht schon ein Stück geholfen wurde. Wenn die Seelöwen übrigens nicht gerade mit dem Circus Krone auf Tour sind oder für die ZDF-Fernsehserie „Hallo Robbie“ vor der Kamera stehen, leben sie zusammen mit ihren Trainern Petra und Roland Duss in Spanien.

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