Titel mit Vorsprung verteidigt – Armin Beyrich Deutscher Meister

Der Triathlet Armin Beyrich hat erneut eine starke Leistung bewiesen. Und so stand er nach seinem Sieg beim Ironman 70.3 in Antwerpen jetzt beim Geländetriathlon „O-See-Challenge“ im Zittauer Gebirge auf dem Treppchen und zwar als Deutscher Meister in der Altersklasse 70. Beyrich war als Titelverteidiger angetreten.

Zum neunten Mal wurde der Geländetriathlon ausgetragen. „Er ist bereits zu einem festen Termin für Sportler im In- und Ausland geworden.“, erklärt der aus Eresing stammende Beyrich. Aufwertung erhielt der Wettkampf durch die Kopplung von „XTERRA“-Weltcupserie und Deutschen Meisterschaften. So waren Athleten aus 17 Nationen dabei. Armin Beyrich, der für den VfL Kaufering startet, war einer von den 14 Teilnehmern in den Altersklassen der Deutschen Meisterschaften, die Gold holten. Aus Bayern nahmen noch elf weitere Triathleten teil. Insgesamt gewannen sie zweimal Bronze, dreimal Silber und einmal Gold. Zu seinem Sieg sagt der Kauferinger Titelverteidiger: „Der Ausgang meines Rennens war völlig offen, da ich ohne Neoprenanzug – die Anzüge waren nicht gestattet – total unterkühlt aus dem Wasser stieg und dann einige Radlkilometer zur Erwärmung brauchte. Außerdem gab es einen starken Konkurrenten. Ich bin froh, dass ich einen Vorsprung ins Ziel retten konnte.“ Die Bedingungen waren laut Beyrich ideal: hochsommerliche Lufttemperaturen, eine trockene Radlstrecke und der 22 Grad warme Olbersdorfer See. Beim Schwimmen über 1,5 Kilometer waren zwei Runden eines Dreieckkurses zu bewältigen, gefolgt von 36 Kilometern schwierigem Gelände auf dem Mountainbike und dem Geländelauf über neun Kilometer. Im Rennen der Männer setzten sich die Favoriten durch. Europameister Franky Batelier siegte. Auf der MTB-Strecke arbeiteten sich Felix Schumann und Ronny Dietz vom German Cross Team zwar gut nach vorn durch, Batelier jedoch zeigte keine Schwäche. Schumann beendete als Zweiter. Das Rennen der Frauen entschied sich auf dem Rad. Die Schweizerin Renata Bucher war in der zweiten Disziplin überlegen, sodass auch der offensive Beginn von Landsfrau Sibylle Matter und der Französin Marion Lorblanchet vergebens war.

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