Tolle HCL-Atmosphäre

Am Fanartikelstand: Pepe Klemm (links) und Michael Falkenberger im offiziellen neuen Sweatshirt. Fotos: Kruse

Vom Kälteeinbruch lassen sich Eishockeyfans nicht entmutigen: über 500 Besucher haben das Sommerfest des HC Landsberg am Samstag zu einem vollen Erfolg gemacht, wobei sich das Foyer im Sportzentrum bereits am Nachmittag bei der Vorstellung der Nachwuchsteams und buntem Rahmenprogramm gut gefüllt hatte.

Dementsprechend zufrieden waren sowohl die Verantwortlichen der Nachwuchsabteilung als auch Vereinsvorstand Markus Haschka: „Das war trotz des schlechten Wetters eine sehr erfolgreiche Veranstaltung mit guter Stimmung und toller Atmosphäre.“ Höhepunkt des Nachmittages war die Vorstellung der Riverkings, bei denen nur Michael Hess (Sprachkurs in Australien, kommt erst im Oktober wieder), Daniel Möhle (privater Termin) und Christian Geuss (Urlaub) fehlten – Ralph Crisan (nach Bad Aibling) und Matthias Hitzelberger (Karriere beendet) werden dagegen nicht mehr für die Riverkings auflaufen. Ob Markus Rohde die Truppe verstärkt, wird vor allem davon abhängen, wieviel Zeit ihm die hauptamtliche Trainertätigkeit im Nachwuchs lässt. Damit dürfte sich für den einen oder anderen Juniorenspieler die Chance ergeben, in der ersten Mannschaft anzutreten – was auch Juniorentrainer Walter Zeck bei der Vorstellung seines Teams klarstellte: „Wenn wir am Saisonende keine Einsätze in der Ersten gehabt hätten, müssten wir uns Gedanken machen. Ich hoffe, dass im dritten Anlauf der Nachwuchs in Landsberg zum ersten Mal die Chancen bekommt, die er verdient.“ HCL-Chef Haschka sieht da durchaus Möglichkeiten: „Die fünf Junioren, die jetzt im Sommertraining der ersten Mannschaft immer dabei waren, werden auf jeden Fall auch einge­- setzt. Für wie viele es dann leistungsmäßig für regelmäßige Spiele in der Landesliga wirklich reicht, können wir jetzt natürlich überhaupt noch nicht einschätzen.“ Zumal die Junioren auch ihre eigenen Probleme haben. Nach der Pleite des EV Landsberg darf man zwar in der Bundesliga weiterspielen, geht aber dort mit einem sehr kleinen Kader an den Start. Das Ziel kann somit nur Klassenerhalt heißen, doch Zeck baut schon vor: „Selbst wenn wir absteigen und jeder Spieler sich persönlich weiterentwickeln konnte, haben wir nicht versagt.“ Für die erste Mannschaft liest sich der Kader zumindest auf dem Papier kurz vor dem Saisonstart nicht schlecht: Zwei Torhüter, sieben Verteidiger und zwölf Stürmer hat Trainer Topi Dollhofer zur Verfügung, dazu kommen noch die Nachwuchstalente. Dass die Trauben in der Landesliga höher hängen werden als zuletzt, schreckt die Spieler nicht. „Man hat in unseren Pokalspielen gesehen, dass wir uns gegen höherklassige Gegner eher leichter getan haben, weil mehr aufs Spielerische Wert gelegt wird“, erinnerte Torhüter Michael Falkenberger an die Siege gegen Pegnitz und Dingolfing. Als Saisonziel gilt ein Platz im gesicherten Mittelfeld. Für die Riverkings beginnt die Saison mit dem ersten Vorbereitungsspiel auf eigenem Eis gegen Kempten (16. September, 20 Uhr). Die Junioren gehen am kommenden Sonntag zum ersten Test zuhause gegen Buchloe aufs Eis.

Auch interessant

Meistgelesen

Tiefe Einblicke ins Landsberger Klosterleben
Tiefe Einblicke ins Landsberger Klosterleben
Kaltenbergs "letzter Ritter"
Kaltenbergs "letzter Ritter"
Umzug startet mit Schreck
Umzug startet mit Schreck
Radl-Stadt für einen Tag
Radl-Stadt für einen Tag

Kommentare