Tore wie am Schnürchen – Landsberger Handballer gewinnen souverän gegen TV Eggenfelden

Beim vom Abstieg bedrohten TV Eggenfelden haben die Landsberger Handballer in der Landesliga- Süd einen souveränen Sieg erzielt. Mit 42:28 entschieden sie dieses Auswärtsspiel zu ihren Gunsten.

Für die Gastgeber war es beinahe die letzte Möglichkeit sich die minimale Chance auf den Klassenerhalt zu erhalten. Von daher fuhren die Landsberger zwar als Favorit nach Niederbayern, mussten aber mit einem hoch motivierten Gegner rechnen, für den es um alles ging. Die Partie begann ausgeglichen, die Gastgeber wollten offensichtlich keine Geschenke verteilen. Aber die Gäste vom Lech erarbeiten sich schon bald Vorteile. Mit einer konzentrierten und kompromisslosen Deckung machten sie ihren Gegnern die Angriffe schwerer und setzten vorne ihr spielerisches Potenzial in Tore um (10:8 in der 16. Minute). Mitte der ersten Hälfte fiel es den Gastgebern immer schwerer mitzuhalten und Landsberg begann, oft mit Gegenstößen, seinen Vorsprung auszubauen. Mit einer Serie von sechs Treffern in Folge konnte man sich zur Pause auf 23:12 absetzen. Für die zweite Hälfte war die Frage ob Landsberg das hohe Tempo würde durchhalten können, oder ob Eggenfelden noch mal heran kommen konnte. Aber die Landsberger Handballer demonstrierten eindrucksvoll, dass sie nicht gewillt waren locker zu lassen und zeigten sich ihrer Favoritenrolle gewachsen. Die Deckung leistete hervorragende Arbeit und eröffnete so die Chance zu zahlreichen Gegenstößen, die sicher verwandelt wurden. Besonders glänzte dabei die rechte Angriffsseite mit Oliver Götsch und Christian Eisen. Favoritenrolle erfüllt Auch als Trainer Hubert Müller seine Wechselmöglichkeiten intensiv ausschöpfte, kam kein Bruch ins Spiel, die Tore fielen weiter wie am Schnürchen 35:22 in der 47. Minute. In der Schlussphase ließ es die Landsberger Abwehr dann lockerer angehen, so gelangen auch den Gastgebern noch mehr Tore. Aber nachdem die Landsberger Angriffe weiter erfolgreich liefen änderte sich am deutlichen Vorsprung nichts mehr. So stand am Ende der hoch verdiente deutliche Sieg für den TSV Landsberg, bei dem sich jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte. „Ich habe der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass wir auch mit einer Favoritenrolle umzugehen lernen müssen“, so der Landsberger Trainer Hubert Müller nach dem Spiel, „ich denke das ist uns heute gut gelungen. Wir haben in jeder Phase deutlich gezeigt, dass wir die bessere Mannschaft sind. Sehr gut, dass die Mannschaft das Spiel ohne Einbruch mit hohem Tempo durchgezogen hat.“ Ein besonderes Spiel erwartet Mannschaft und Zuschauer am Samstag um 17.30 in der Isidor-Hipper-Halle. Dann wird der punktgleiche TSV Unterhaching zu Gast sein. Der Landsberger Trainer war jahrelang in Unterhaching tätig und schon das Hinspiel war eine sehr emotionale Angelegenheit. Sicher würden sich die Handballer aus Landsberg gern für würden sich sicher gerne für die knappe Niederlage revanchieren.

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