Radeln für den guten Zweck

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Renate Färber (unten links) und Hans-Johann Färber (oben rechts) überreichten im Namen der „Tour der Hoffnung“ Annette Graf (Schriftführerin GKKF, unten rechts) und Jörg Kaufmann, (2. Vorsitzender GKKF) einen Scheck in Höhe von 40 000 Euro.

Geltendorf – „Krebs bei Kindern heilbar machen“ – das ist das Ziel der Gesellschaft für KinderKrebsForschung (GKKF). In diesem Sinne engagiert sich auch die „Tour der Hoffnung“ seit nun mehr 32 Jahren und überreichte die Spendeneinnahmen in Höhe von 40 000 Euro an die Gesellschaft.

Die „Tour der Hoffnung“ ist eine Initiative, die 1983 vom Giessener Mediziner Professor Fritz Lampert ins Leben gerufen wurde, um Spendengelder für an Krebs erkrankte Kinder zu sammeln, wie eine Pressemitteilung der GKKF mitteilt. Bei der letzten Tour radelten namhafte Politiker, Sportler, Manager und Engagierte vier Tage lang 314 Kilometer durch Sachsen, um möglichst viel Aufmerksamkeit für das Thema „Krebs bei Kindern“ zu erzeugen und Spenden zu sammeln. Die eingenommenen Spendengelder kommen ausgewählten Vereinen, Organisationen oder Kliniken zugute, die sich in diesem Bereich engagieren. 

Nun überreichten Renate Färber und Hans-Johann Färber stellvertretend für die Organisatoren der „Tour der Hoffnung 2014“ der Gesellschaft für KinderKrebsForschung einen Scheck über 40 000 Euro. 

Die 2009 gegründete GKKF fördert bundesweit vor allem innovative Forschungsprojekte für seltene Krebserkrankungen. Denn die aktuelle medizinische und pharmakologische Forschung konzentriere sich nicht zuletzt wegen wirtschaftlicher Interessen auf die häufigsten Krebserkrankungen. Mit ihrem Engagement setzen die Mitglieder und Förderer der GKKF ein Zeichen gegen profitorientierte Forschung und verbessern aktiv die Überlebenschancen der Kinder, denen mit einer Standardtherapie nicht geholfen werden kann. 

„Wir freuen uns sehr, dass die „Tour der Hoffnung“ unseren Verein so großzügig unterstützt. Wir garantieren, dass der Spendenbetrag zu 100 Prozent in unsere geförderten Forschungsprojekte fließt, denn immer noch sind verstärkte Anstrengungen in der Kinderkrebsforschung nötig, um neue Therapien zu entwickeln und die Überlebenschancen der kleinen Patienten zu erhöhen“, so Jörg Kaufmann, 2. Vorsitzender der Gesellschaft für KinderKrebsForschung.

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