Landsberger Autosalon

Samstag toll, Sonntag bedeckt

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Bei strahlenden Sonnenschein am Samstag freuten sich die Aussteller auf der Waitzinger über reges Besucherinteresse beim Landsberger Autosalon.

Landsberg – Der erste Tag war so schön wie der zweite verhangen. Trotz dieser beiden unterschiedlichen Halbzeiten des Landsberger Autosalons zogen die Veranstalter eine positive Bilanz. „Der Samstag war toll, und auch am Sonntag waren trotz des Wetters genügend Besucher da“, so Wolfgang Stütz, einer der Organisatoren. „Grundsätzlich war der Autosalon wieder ein voller Erfolg.“

Auch die Händler waren zufrieden. Den meisten geht es nicht nur um schnelle Geschäfte, sondern auch um den langfristigen Nutzen der Ausstellung. „Das ist eine nachhaltige Geschichte hier“, sagt zum Beispiel Heinrich Nadler vom gleichnamigen Autohaus in Eresing. Gerade für diejenigen Betriebe, die nicht in Landsberg ansässig sind, bringt der Autosalon eine wertvolle Steigerung des Bekanntheitsgrads.

Landsberger Autosalon erneut ein voller Erfolg

Unter den ausgestellten Fahrzeugen waren ein paar, die noch gar nicht auf dem Markt sind, etwa der neue Peugeot 5008 und der neue Opel Insignia, der erst im Juni offiziell eingeführt wird. Auch bei Mazda hätte man gern das allerneueste Modell präsentiert, doch das Fahrzeug traf genau einen Tag zu spät in Landsberg ein, wie Michael Schraml bedauerte. Der Schiffstransport aus Fernost habe länger gedauert als erwartet.

Ein Auto, das viele neugierige Blicke auf sich zog, hatte die Zubehörfirma Czech mitgebracht: ein knallgelbes – mittlerweile motorloses – Formel-1-Fahrzeug aus dem Jordan-Team, ehemals gefahren vom portugiesischen Rennfahrer Thiago Monteiro.

Eine originelle Idee war am Stand von Auto Ellenrieder zu besichtigen: der „Ellenator 500“, ein umgebauter Fiat mit zwei eng nebeneinander angebrachten Hinterrädern, die den Wagen praktisch zum motorisierten Dreirad machen. Die Idee stammt vom Ostallgäuer Kfz-Meister und Auto­händler Wenzel Ellenrieder, der sich vor einigen Jahren zum Ziel setzte, ein sicheres Fahrzeug für Jugendliche zu bauen. Und da er seit vielen Jahren die legendäre „Ape“ der Firma Piaggio vertreibt, lag die Idee des Dreirad-Prinzips recht nahe.

Inzwischen baut Ellenrieders Firma mehrere Fiats in der Woche um. Fahren darf man den Ellenator bereits ab 16 Jahren – was auch für die kleinen Ligier-Fahrzeuge gilt, die die Firma Kettner zum Autosalon mitgebracht hatte. Da sie eine Höchstgeschwindigkeit von nur 45 Stundenkilometern erreichen, dürfen sie bereits mit einem Rollerführerschein gefahren werden. Und die Tatsache, dass sie keine Kfz-Steuer kosten, keine Zulassung und keinen TÜV benötigen, mache sie durchaus auch als Zweitwagen für die Stadt interessant, so Monika Kettner.

Neuwagen gewonnen

Der elfjährige Fabian Sailer zog als erfahrene „Glücksfee“ den Sieger der Autoverlosung, die der KREISBOTE und der Autosalon gemeinsam durchführten. Wer der Glückliche ist, werden wir noch nicht verraten.

Das ganze Wochenende über wurden allenthalben die Teilnahmekarten für die Autoverlosung ausgefüllt, die der KREISBOTE wieder gemeinsam mit dem Autosalon veranstaltete. Eine 50-Kilo-Kiste mit schätzungsweise 5.000 Losen schleppten Alfred Bloos, Regionalleiter Allgäu des KREISBOTEN-Verlags, und der Landsberger Anzeigenchef Jörg Gramberg am Sonntag um 16 Uhr ins VR-Bank-Zelt, wo Fabian Sailer als erprobte „Glücksfee“ bereit stand. „Ich mache das schon zum vierten Mal“, sagte der Elfjährige stolz.

Gespannt verfolgten viele Besucher, wie Fabian das Siegerlos aus der Masse an Teilnahmescheinen fischte – doch der glückliche Gewinner war nicht mehr vor Ort und musste per Telefon verständigt werden. Das Auto seiner Wahl: ein Opel Adam im Wert von rund 12.000 Euro.

Ulrike Osman

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