TSV-Kicker im Tal der Tränen – Landsberg holt in acht Spielen nur einen Punkt

Keine Gnade: Die Fußballer des TSV Landsberg sind in den Abstiegsregionen der Landesliga Süd angekommen. Mit einer Ausbeute von einem Punkt aus acht Spielen wird der Klassenerhalt nicht zu schaffen sein. Auch gegen biedere Schwabmünchener reichte es für die Lechstädter nicht zu einem Punktgewinn. Mit 0:1 mussten sich die Frankl-Schützlinge erneut geschlagen geben.

Zu Beginn der Partie merkte man beiden Teams an, dass viel auf dem Spiel steht. Der Verlierer dieser Partie wird sich für einige Zeit in den Tabellenkeller verabschieden – das war allen klar. Dementsprechend vorsichtig tasteten sich beide Mannschaftenab. Der TSV Schwabmünchen legte als erster seine Scheu ab und kam mit einem sehenswerten Heber in der 30. Minute das erste Mal gefährlich vor das Tor von TSV-Keeper Markus Obermayer. Doch der Schwabmünchener Stürmer hatte sein Visier noch nicht richtig eingestellt und so verfehlte der Ball um Zentimeter sein Ziel. Als die Gäste aus Landsberg gedanklich bereits in der warmen Kabine waren, nutzten die Schwabmünchener dies gnadenlos zur 1:0-Pausenführung. Nach Wiederanpfiff waren es diesmal die Landsberger, die keine Zeit verloren und von Beginn in Richtung des Schwabmünchener Gehäuses anrannten. In der 48. Minute war es Andi Rössle, der zu einer guten Gelegenheit kam. Nur fünf Zeigerumdrehungen später war es wiederum Rössle, der einen fulminanten Schuss an den Pfosten setzte. Nun entwickelte sich ein munteres Spielchen auf beiden Seiten, mit zahlreichen Torchancen. Aber weder Schwabmün­- chen noch der TSV Landsberg schaffte es, das Leder im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Und so blieb es letztendlich beim glücklichen Sieg für die Heimmannschaft. Überschattet wurde die Partie von einer Roten Karte nach Spiel­ende gegen den Landsberger Stürmer Stefan Strohhofer. Die Begründung des über die gesamte Partie sehr schwachen Referees: Schiedsrichterbeleidigung. „Ich sprach gerade mit Trainer Jochen Frankl, als der Schiedsrichter auf mich zukam und mir die Rote zeigte“, so ein völlig aufgelöster Strohhofer. Am kommenden Samstag bietet sich für die Fußballer die nächste Gelegenheit, den Knoten platzen zu lassen. Zu Gast ist der FC Pipinsried. Anpfiff dieser richtungweisenden Partie ist um 14 Uhr.

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