Von Puppenkiste bis Harry Potter

Über 40 junge Talente beim Wettbewerb der Musikschule Landsberg

Die Leiterin der Städtischen Sing- und Musikschule, Birgit Abe gratuliert Paulina Elvers.
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Die Leiterin der Städtischen Sing- und Musikschule, Birgit Abe gratuliert Paulina Elvers.
  • vonAndrea Schmelzle
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Landsberg – Ob Musikvideos, Stop-Motion-Filme, Tanzchoreografien oder Eigenkompositionen: Über 40 junge Landsberger Talente nahmen beim Musikwettbewerb der Städtischen Sing- und Musikschule teil. Der lieferte kreative Ergebnisse und stolze Gewinner. 

Maximal drei Minuten durfte das Werk werden. „Erlaubt ist alles, was phantasievoll ist und mit Musik zu tun hat“, so hieß es in der Ausschreibung. Der Rücklauf übertraf die Erwartungen der Initiatoren des Musikwettbewerbs.

Alle 40 eingereichten Beiträge wurden von den Juroren der Musikschule bewertet. Kriterien: das Alter der jungen Musiker sowie die musikalische Ausführung und kreative Gestaltung ihrer Werke.

Und die waren äußerst vielfältig und sehr einfallsreich: Von solistisch gestalteten Musikvideos bis hin zu Projekten mit Einbindung der ganzen Familie, zum Musiktitel passende Verkleidung in aufwendig dekorierten Zimmern, Stop-Motion-Filme, Tanzchoreografien, kunstvolle Zeichnungen, raffinierte Computerbearbeitungen und sogar selbst eingespielte Eigenkompositionen mit und ohne Text, war alles mit dabei, heißt es in einer Pressemeldung der Stadt Landsberg.

Dreimal erster Preis

Der erste Preis wurde gleich dreimal vergeben: an Sara Lörke (Gitarre), die in ihrem Musikvideo „Eine Insel mit zwei Bergen“ das Titellied von Jim Knopf aus der Augsburger Puppenkiste auf der Gitarre spielte und aus zahlreichen Einzelbildern einen bewegten Film daraus animierte.

Julia Elmo (Klavier) erreichte mit „Harry Potter“ die volle Punktzahl. Sie verwandelte ihr ganzes Zimmer inklusive sich selbst in eine stimmungsvolle Harry-Potter-Szene. Darin spielte sie mit verschiedenen Klangfarben auf dem Keyboard die passende Filmmusik.

Paulina Elvers (Klavier) gewann ebenfalls mit „Klavierstunde“. Sie bastelte ein Puppenhaus, in dem ein Eichhörnchen eine vorbildliche Klavierstunde erhielt.

Zweite und dritte Preise

Den zweiten Preis erhielten Isabelle & Sophie Spielvogel (Cello und Violine), Tonja & Clara Reppegather (Violine und Querflöte) und Melanie Überreiter (Klavier). Der dritte Preis ging an Marie Müller (Violine), Severin Städele (Gitarre), Mara & Lotta Mögele (Klavier und Ballett), Johanna Hereth (Cello) sowie Julia Berger (Gitarre).

Die Preisträger durften sich über Gutscheine bei Landsberger Einzelhändlern freuen. Zusätzlich gab es für jeden Teilnehmenden einen Eisgutschein als kleine Belohnung fürs Mitmachen. Bereitgestellt wurden die Preise vom Förderverein der städtischen Sing- und Musikschule.

Verborgene Talente

Musikkschulleiterin Birgit Abe und der Vorsitzende des Fördervereins, Kulturreferent Axel Flörke, gratulierten den drei ersten Preisträgerinnen persönlich und überreichten ihnen die Gutscheine.

„Wir sind stolz über die rege Teilnahme und die kreativen Beiträge aller Teilnehmer“ , sagen sie. Schließlich hätten diese erkennen lassen, dass in so manchem Schüler bisher verborgene Talente schlummern.

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