Träume in Fotos und Musik

"Ich wär' so gern Thomas Müller!"

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Ich wäre gern Thomas Müller. • Felix Egger
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Ich träume von einer wunderschönen weißen Hochzeit. • Regina Heiß
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Meine Spinne heißt Fibsy. • Carola Arnold
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Ich möchte nach Schottland auswandern. • Angelika Scholz
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Ich liebe Bayern. • Bernd Bantle
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Ich wäre gern Andrea Berg. • Justine Göllnitz
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Ich liebe den FC Bayern München. • Peter Müller
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Ich bin eine schöne Prinzessin, aber ich habe kein Schloss. • Patrizia Unruh

Landsberg – Alles beginnt mit der Sehnsucht. Mit diesen Worten von Nelly Sachs hat Kultur-Bürgermeister Axel Flörke vergangene Woche die Fotoausstellung „Träume“ im Landratsamt Landsberg eröffnet. Die gut 80 Besucher erlebten nicht nur „sehr schön in Szene gesetzte“ Bilder der „genialen Fotografin“ Saskia Pavek, sondern auch einen musikalischen Leckerbissen: ein selbst geschriebenes Duett von Monika Drasch und Karin Schartl.

Für Flörke sind Träume und Wünsche Motor des Lebens. Sie geben ihm einen Sinn, die Menschen streben nach ihnen und definieren sich durch sie. Und selbst wenn die Träume nicht in Erfüllung gehen, drücken sie „etwas Wichtiges“ aus, meinte Flörke. Er beglückwünschte die größtenteils anwesenden Fotomodels zu dem Mut, ihre Sehnsüchte ehrlich und offen auszusprechen, „ohne Angst, ob das ins Schema passt“.

Die Ausstellung zeige, dass die Träume von Menschen mit und ohne Behinderung sich oft ähneln: Eine Hochzeit in Weiß, zwei Kinder, einmal Schauspieler, Starkoch oder Fußballer sein. Außerdem verdeutliche sie das positive Lebensgefühl der Models, meinte Flörke.

Passend dazu hatten Monika Drasch und Karin Schartl mit einem Augenzwinkern und kleinen Seitenhieben in Richtung Politik stimmige Liedtexte zu den 15 Bildern verfasst. Der musikalische Bogen reichte von „Ganz in Weiß“ über die FC-Bayernhymne bis zu „Love me tender“, von eindrucksvollen Stimmen über Zither- bis hin zu Dudelsackklängen.

„Damit sind die Fotos noch schöner geworden“, meinte Nina Klusmeier, die das Fotoprojekt zum 50-Jährigen Bestehen der Lebenshilfe Landsberg begleitet hat. Sie würdigte alle Beteiligten, die vor, hinter und neben der Kamera zum Gelingen beigetragen hatten.

Klusmeier wünschte den Besuchern, dass sie ihre Träume stets im Blick behalten und an ihre Verwirklichung glauben, selbst wenn sie unwahrscheinlich ist. Denn, so verdeutlichte sie mit einer Geschichte des weisen Narren Mullah Nasruddin: Was, wenn es doch klappt?

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juni zu den üblichen Öffnungszeiten des Landsberger Landratsamts zu sehen. Außerdem können dort über die Jubiläums-Aktion „Wunsch-Los“ Wünsche von Menschen mit Behinderungen erfüllt werden. 

Daniela Hollrotter

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