Über den Tellerrand hinaus – interkommunell zusammenarbeiten

Künftig etwas mehr über den Tellerrand hinaus zu blicken, das fordern die SPD-Gemeinderäte Hanni Baur und Erich Schöpflin. Ihre Fraktion hat den Antrag gestellt, eine inhaltliche interkommunale Beratung der Gemeinderäte von Dießen und Utting anzustreben – zu den Schnittstellen der Flächennutzungspläne, die in beiden Gemeinden überarbeitet werden.

Auslöser für diesen Antrag war eine Versammlung der Bürgerinitiative Holzhausen, die sich gegen das geplante Hotelprojekt Triebhof stellt. Gemeinderäte aus beiden Orten seien vertreten gewesen. Laut Baur sei im Laufe der Diskussion deutlich geworden, dass einer inhaltlichen Abstimmung der Flächennutzungspläne für die zukünftige Gesamtentwicklung dieser Ammerseeregion eine hohe Bedeutung zukomme. Auch müssten die über die Bürgerinitiative artikulierten Interessen der Holzhausener Bürger im Entscheidungsprozess beider Gemeinden gewürdigt werden. Gegen gemeinsame Gespräche gebe es nichts einzuwenden, griff Edgar Maginot (CSU) das Thema auf, „dass wir uns jedoch mit einer Bürgerinitiative in Holzhausen herumschlagen, das kommt nicht in Frage“. Bürgermeister Herbert Kirsch sah grundsätzlich wenig Schnittpunkte. Utting werde im Beteiligungsverfahren ohnehin ge-hört. Kirsch versprach hierzu: „Es geht nichts an Utting oder Holzhausen vorbei.“ Dennoch wolle man die Idee aufgreifen und eine Arbeitssitzung anbieten. Der Dießener Rathauschef schlug vor, bei Interesse gemeinsam mit seinem Amtskollegen Josef Lutzenberger einen Termin zu vereinbaren, und dann dazu die Gemeinderäte beider Orte einzuladen.

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