Überraschungssieg in Friedberg – Landsbergs Handballer fahren 30:27-Erfolg ein

Einen überraschenden 30:27-Sieg haben die Landsberger Handballer in der Landesliga-Süd beim TSV Friedberg gelandet. Mit einer geschlossenen Teamleistung entführten die Lechstädter zwei wichtige Punkte. Die Freude darüber war besonders groß, denn ein Sieg in Friedberg ist schon sehr lange keiner Landsberger Mannschaft mehr gelungen.

Schon von Beginn an zeigten die Landsberger, dass sie in der Lage waren mitzuhalten und setzten mit einer 2:0- Führung die erste Duftmarke. Aber Friedberg ließ sich davon nicht groß beeindrucken und hielt dagegen (4:5/8.) Fortan ging es hin und her, keine der beiden Mannschaften konnte einen deutlichen Vorteil erringen. Die Führung wechselte ständig und mit einem Treffer kurz vor der Pause sicherten sich die Gastgeber doch noch die Halbzeitführung (14:15) In der zweiten Hälfte zeigte sich, dass die Landsberger in den letzten Monaten doch deutlich an Stabilität gewonnen hatten. Gab es zu Saisonbeginn immer Einbrüche, die Spiel entscheidend waren, so zeigen sich zwar noch immer Schwankungen wie bei allen anderen auch, aber die Mannschaft fängt sich nun stets sehr schnell. Und es übernehmen immer wieder andere Spieler eine dominierende Rolle. Diesmal waren Roman Müller und Tomas Schwirkmann dran. Zunächst ging es jedoch in der zweiten Hälfte ähnlich weiter wie die erste endete, keiner hatte so richtig die Nase vorn. Erst nach zehn Minuten (18:18) kam die entscheidende Phase. Bei beiden Teams ließ nun im Angriff die Effektivität nach und die Torhüter bekamen die zentrale Rolle. Dabei zeigte der Landsberger Benjamin Kobold eine überragende Leistung und ließ keinen Ball mehr an sich vorbei. Was an der gut aufgestellten Abwehr vorbei kam war bei ihm buchstäblich in den allerbesten Händen. Dafür gelang den Landsbergern im Angriff mehr als den Gastgebern; Landsberg konnte sich langsam etwas absetzen: (19:22 stand’s in der 37. Minute. Ihren Teil dazu bei getragen hat sicher auch die kluge Entscheidung des Landsberger Trainers Hubert Müller, die zentrale Schaltstation der Friedberger Angriffe im linken Rückraum nun „kurz decken“ zu lassen. So wurde der Spielfluss der Gastgeber immer wieder unterbrochen, mehr noch, die Aktionen wirkten nun teils ratlos. Zwar konnte sich Friedberg zwischenzeitlich (49. Minute) noch einmal auf 26:25 herankämpfen, doch zog die Müller-Crew wieder an und brachte so den Sieg ungefährdet nach Hause. „Die Mannschaft hat in den letzten Monaten eine sehr gute Entwicklung gemacht“, zeigte sich TSV-Coach Hubert Müller nach der Partie sehr zufrieden. „Wir werden immer stabiler und gewinnen dadurch nun auch Spiele, die wir zuvor mit ein, zwei Toren verloren hätten. Auch der Ausfall unserer Lang- zeitverletzten Robert Zagar und Christof Zerle wird von den anderen super aufgefangen. Jetzt müssen wir sehen ob wir diese Leistung in den anstehenden Spielen gegen die anderen Spitzenmannschaften bestätigen können.“ Gleich beim Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TuS Fürstenfeldbruck am kommenden Samstag um 17.30 Uhr in der Isidor-Hipper-Halle wird sich das zeigen. Für den TSV Landsberg spielten: Benjamin Kobold, Andreas Messner, Severin Bartl (5/4),Christian Eisen, Jörg Friedrich (1), Oliver Götsch (2), Alex Neubauer (1), Roman Müller (9), Marco Müller (2), Mathias Schuberth (4), Roberto Schwirkmann (3) und Tomas Schwirkmann (3).

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