Unbezahlbares Engagement

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt überreichte Landrat Walter Eichner (hinten rechts) zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Peter Ditsch (hinten links) und Ruth Sobotta (2. von links hinten) an: (vorne von links) Kreszentia Feyrsinger, Leonhard Walch, Ursula Reichenberger, Christa Sparrer, Elisabeth Ritter, Jakob Metzger, Erwin Ulrich, Michael Bachmeir, Edeltraud Martin, stellvertretend für ihren Ehemann Thomas Martin, (hinten von links) Johann Geiger, Rudolf Blanasch, Bruce Grillmayer, Katharina Metzger, Rudolf Kößl, Bernd Lahaye. Foto: Weh

Es ist einer der angenehmen Termine, die Landrat Walter Eichner alljährlich wahrnimmt: Die Verleihung des „Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern“. Insgesamt 16 Landkreisbürger zeichnete Eichner am vergangenen Freitag mit dem achtstrahligen Malteserkreuz aus.

Das Ehrenamt sei einer der Mosaiksteine, die den Landkreis Landsberg „lebens- und liebenswert“ machten, sagte Walter Eichner in seiner Ansprache. Welchen Stellenwert ehrenamt­- liches Engagement im Landkreis hat, verdeutlichte der Landrat mit einigen Zahlen aus dem „Generali Engagement Atlas 2009“. Demnach üben in Deutschland 30 Prozent der über 16-Jährigen ein Ehrenamt aus. Im Landkreis Landsberg sind knapp über 50 Prozent der über 16-Jährigen, „und damit rund 40000 Frauen und Männer“ ehrenamtlich tätig. „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass es in unserem Landkreis noch so viele rege und aktive Mitbürger gibt, die sich für Jung und Alt in ihrem Heimatort gleichermaßen stark machen“, so Eichner. Seit 1994 wird das Ehrenzeichen, das den Rang eines Ordens hat, an Personen verliehen, die sich länger als 15 Jahre unentgeltlich in das Gemeinwohl eingebracht haben. „Das ist eine große Anerkennung Ihrer Arbeit“, betonte Eichner. Wenngleich einige Landkreise das Ehrenzeichen nur im Rahmen einer Kreistagssitzung über­reichten, so lege er großen Wert auf einen feierlichen Rahmen. „Wir können Ihre Arbeit nicht zahlen, aber Dankeschön können wir sagen“, sagte Eichner und lud alle Geehrten mit Partner, dem Bürgermeister der jeweiligen Heimatgemeinde sowie der Person, die den Vorschlag gemacht hatte, im Schwiftinger Dorfwirt zu einem Drei-Gänge-Menü ein. Preisträger des Ehrenzeichens für Verdienste im Ehrenamt: • Kreszentia Feyrsinger (Eching) - Bibliothe- karin und Leitung Pfarrbücherei Eching • Rudolf Blanasch (Eching) - Krankenpflege- verein Schondorf, Vorsitzender des Altenclubs Eching/Beuern • Lieselotte Jakob (Dießen) - Betreuung der Kapelle in Bierdorf • Katharina Metzger (Utting) - Organisation Uttinger Weihnachtsmarkt • Erwin Ulrich (Schondorf) - Pfarrgemeinde- rat, Leitung Theater Schondorf • Rudolf Kößl (Denklingen) - Vfl Denklingen Abt. Fußball und Eishockey • Bernd Lahaye (Kaufering) - Chorleiter diverser Kirchenchöre und Sängerkreisen • Michael Bachmeir (Penzing) - Pflege öffentlicher Grünanlagen • Christa Sparrer (Penzing) Mesnerin • Elisabeth Ritter (Thaining) Kinderturnen und Schriftführerin beim FC Thaining • Johann Geiger (Apfeldorf) - Vorstandschaft Trachtenverein Apfeldorf • Leonhard Walch (Penzing) - Ortschronist, Kirchepfleger, Pfarr- und Gemeinderat • Ursula Reichenberger (Kaufering) - Mesne-rin in der Pfarrei St. Johannes Baptist Kaufering • Thomas Martin (Denklingen) - Kassier Gartenfreunden Denklingen, Vorstandschaft Musikverein Denklingen • Bruce Grillmayer (Landsberg) - Reservisten kameradschaft Landsberg, Organisation und Sammlung Volksbund Dt. Kriegsgräber

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