Mit Kindern auf der Stoßstange unterwegs

Eine Busfahrt, die ist (nicht) lustig!

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Absolut verantwortungslos: Fast einen Kilometer lang belustigte ein VW-Bus-Fahrer aus dem Landkreis Landsberg am Sonntagnachmittag zwei Kinder auf einer öffentlichen Parallelstraße der B17 bei Lechmühlen.
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Absolut verantwortungslos: Fast einen Kilometer lang belustigte ein VW-Bus-Fahrer aus dem Landkreis Landsberg am Sonntagnachmittag zwei Kinder auf einer öffentlichen Parallelstraße der B17 bei Lechmühlen.
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Absolut verantwortungslos: Fast einen Kilometer lang belustigte ein VW-Bus-Fahrer aus dem Landkreis Landsberg am Sonntagnachmittag zwei Kinder auf einer öffentlichen Parallelstraße der B17 bei Lechmühlen.
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Absolut verantwortungslos: Fast einen Kilometer lang belustigte ein VW-Bus-Fahrer aus dem Landkreis Landsberg am Sonntagnachmittag zwei Kinder auf einer öffentlichen Parallelstraße der B17 bei Lechmühlen.

Fuchstal – Die gute Nachricht vorweg: Es ist gottlob nichts passiert. Die schlechte: Der offenbar verantwortungslose Fahrer eines weißen VW-Busses aus dem Landkreis Landsberg hat am Sonntag zwei kleine Kinder auf dem Heckstoßfänger seines Fahrzeuges belustigt und sie in höchste Gefahr gebracht.

Zahlreiche Passanten trauten ihren Augen nicht, was sich da auf der öffentlichen B17-Parallel­straße abspielte: Ein kleiner Junge und ein nur wenig älteres Mädchen stehen ungesichert auf einem fahrenden VW-Bus, klammern sich an einem Fahrradträger fest und haben augenscheinlich viel Freude daran. Mit geschätztem Tempo 25 geht es einen knappen Kilometer dahin. Aus Richtung Restaurant Café Lechblick nach Norden bis zur Einmündung in die Kreisstraße zwischen Leeder und Lechmühlen. Dort steigen die Kinder wieder ein. In welcher Gefahr sie sich an diesem Nachmittag befanden, ist ihnen nicht bewusst.Natürlich nicht. Sie hatten einfach nur Spaß.

Ganz anders Michael Strohmeier. Der Sprecher der Polizeiinspektion Landsberg ringt beim Betrachten der Beweisfotos um Worte. Und findet sie denn auch. In aller Deutlichkeit: „Wie kann man Kinder nur in so eine Gefahr bringen? Das ist der pure Wahnsinn und höchst fahrlässig.“ Natürlich ist es auch verboten. Hätte der Fahrer des VW-Busses unvermittelt bremsen müssen – „die Kinder hätten nicht den Hauch einer Chance gehabt“. Und dann wäre gewiss „vorsätzlich schwere Körperverletzung“ im Raum gestanden, gibt Strohmeier zu bedenken.

Auch wenn es nicht soweit gekommen ist, so hat sich die Polizei der Sache bereits angenommen. Die Ermittlungen laufen. Den im Landkreis Landsberg registrierten VW-Bus beziehungsweise dessen Halter ausfindig zu machen, dürfte nur eine Formsache sein.
Toni Schwaiger

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