Der größte Faschingszug der Region

3.000 Narren beim Untermühlhausener Gaudiwurm 

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Rollator mal anders: Nicht nur diese drei Teilnehmerinnen bewiesen beim Faschingsumzug in Untermühlhausen viel Fantasie. Film stand dabei eindeutig im Mittelpunkt.
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Schwerpunktthema war der Film. Aber auch die 80er und 90er wurden ausgelassen gefeiert beim Untermühlhausener Gaudiwurm.
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Schwerpunktthema war der Film. Aber auch die 80er und 90er wurden ausgelassen gefeiert beim Untermühlhausener Gaudiwurm.
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Schwerpunktthema war der Film. Aber auch die 80er und 90er wurden ausgelassen gefeiert beim Untermühlhausener Gaudiwurm.
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Schwerpunktthema war der Film. Aber auch die 80er und 90er wurden ausgelassen gefeiert beim Untermühlhausener Gaudiwurm.
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Schwerpunktthema war der Film. Aber auch die 80er und 90er wurden ausgelassen gefeiert beim Untermühlhausener Gaudiwurm.
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Schwerpunktthema war der Film. Aber auch die 80er und 90er wurden ausgelassen gefeiert beim Untermühlhausener Gaudiwurm.
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Schwerpunktthema war der Film. Aber auch die 80er und 90er wurden ausgelassen gefeiert beim Untermühlhausener Gaudiwurm.

Untermühlhausen – Faschingshöhepunkt im Landkreis: Gut 3000 Besucher feierten am Samstag ausgelassen beim Faschingsumzug in Untermühlhausen. Und der konnte sich sehen lassen: 34 Gruppen machten mit. Ihren fantasievoll gestalteten Faschingswagen sah man an, wie viel Arbeit darin steckte.

Einmal im Jahr verwandelt sich Untermühlhausen, 400-Einwohner-Ortsteil der Gemeinde Penzing, in eine Faschingshochburg. Seit 19 Jahren schlängelt sich am Faschings-Samstag der größte Gaudiwurm der Region durch die Straßen. Auch an diesem Samstag fiel um 14 Uhr der Startschuss für die Mottowagen und Fußgruppen aus dem Landkreis und darüber hinaus. Insgesamt waren fünf Landkreise vertreten.

Kurioserweise ging die Fantasie einiger Teilnehmer heuer in die gleiche Richtung. Viele Gruppen wählten Themen aus Film und Fernsehen als Motto, gleich dreimal war „Der Schuh des Manitu“ zu bestaunen. Robin Hood und Wickie, die Glorreichen Sieben und die Chroniken von Narnia, 101 Dalmatiner, die 1970er und die 90er Jahre wurden farbenfroh gefeiert, sogar ein Kreuzfahrtschiff schipperte durchs Dorf.

Angeführt wurde der Zug von einem Lkw des Technischen Hilfswerks (THW) – eine Neuerung aus dem vergangenen Jahr, die sich bewährt hat. Gemeinsam stellten Helfer von THW und den Feuerwehren sicher, dass alle Zuschauer wohlbehalten hinter den Absperrungen blieben, während die schweren Faschingswagen mit wummernden Bässen und durchdringenden Hupen durch die Straßen rollten. Und anschließend wurde im beheizten Zelt fröhlich weitergefeiert. Bis auf eine Anzeige wegen Körperverletzung, wobei der Täter auch noch die hinzugerufenen Polizisten beleidigte, blieb alles friedlich.

„Es gab keine größeren Zwischenfälle“, lautete die erleichterte Bilanz von Stefan Drexl, dem Vorsitzenden des Faschingsteams Untermühlhausen. „Wir sind hochzufrieden. Auch das Wetter war uns wohlgesonnen.“ Ein „großes Dankeschön“ schickt Drexl an die Teilnehmer („ohne sie gäbe es den Faschingszug nicht“) und einen „Riesendank“ an alle Helfer. „Die Arbeit für den Faschingsumzug ist ein knallharter Knochenjob.“ Selber feiern – das können die rund 200 Freiwilligen an diesem Tag vergessen.

Und am nächsten Tag, wenn alle anderen ausschlafen, geht die Arbeit weiter – das Zelt muss abgebaut und alles wieder in seinen normalen Zustand versetzt werden.

Im nächsten Jahr feiert der Untermühlhausener Faschingsumzug übrigens sein 20-jähriges Jubiläum – und zwar genau am 22.2.2020.

Ulrike Osman

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