Wenn‘s Tischtennisbälle regnet

Unwetter am Montag mit Hagel, Sturm und Starkregen

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Tischtennisballgroße Hagelkörner verursachten Schäden in vielen Orten des Landkreises Landsberg. Das abgebildete Hagel-‘Korn‘ ging in Hofstetten nieder.
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Die Bilder aus Hofstetten schickte Nadine Struppe.
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Die Bilder aus Hofstetten schickte Nadine Struppe.
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Struppe
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Auch in Denklingen wütete das Unwetter.
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Auch in Denklingen wütete das Unwetter.
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Auch in Denklingen wütete das Unwetter.

Landkreis – Zersplitterte Fenster und Windschutzscheiben, abgedeckte Dächer, überflutete Straßen und Keller, Bäume quer auf der Fahrbahn: Das Unwetter am Montagnachmittag mit Sturm, Starkregen und bis zu tischtennisballgroßen Hagelkörnern sorgte dafür, dass die Feuerwehren im Landkreis 85-mal ausrücken mussten.

„Rund 300 Mann waren am Montagabend sicher unterwegs“, berichtet Kreisbrandrat für Landsberg Johann Koller. Die Hagelfront reiche von Leeder über Reichling und Hofstetten bis nach Schondorf: „Dort hatten wir auch die größten Schäden“, so Koller. Die Stadt Landsberg kam glimpflich davon: lediglich Starkregen prasselte auf Straßen und Dächer.

Im Internet waren zahlreiche Bilder der Verwüstungen zu sehen: vom Hagel weiße Gärten, Straßen, die zu Flüssen wurden und Fassaden, an denen der Putz größtenteils abgeschlagen worden war. Auf Facebook ging ein Video viral, das am Ammersee aufgenommen worden war und zeigte, wie golfballgroße Hagelkörner auf der Wasseroberfläche aufschlugen.

Stark betroffen sei auch die A96 gewesen, meldet das Polizeipräsidium Oberbayern Nord. Kurzzeitig mussten die Tunnel Eching und Etterschlag geschlossen werden, da die Fahrbahnen geflutet waren. Auf der gesamten Autobahn suchten jedoch die Autofahrer unter Brücken und auch in den Tunneln Schutz vor dem Unwetter, sodass die Fahrbahnen blockiert waren.

Bisher gibt es glücklicherweise nur wenig Verletzte: In Rott stürzte ein Rollerfahrer und verletzte sich leicht. Am Ammersee waren sämtliche Wasserwachten im Einsatz, da 13 Segelboote in Seenot geraten waren, berichtet Christoph Ruml von der Kreiswasserwacht Landsberg. Auch hier sind bis auf Unterkühlungen – „drei Segler mussten dem Landrettungsdienst übergeben werden“ – keine Verletzungen gemeldet.

Auch die S4 Richtung Geltendorf musste zeitweise die Fahrt schon in Pasing einstellen.

Susanne Greiner

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