Uttinger Straßen in der Kritik – Bei der Bürgerversammlung wurden Ortsstraßen unter die Lupe genommen

Vor rund 150 Zuhörern und einigen Zaungästen ohne Sitzplatz hat Uttings Bürgermeister Josef Lutzenberger (GAL) souverän die erste Bürgerversammlung in seiner noch jungen Amtszeit gemeistert. Im Mittelpunkt des Bürgerinteresses stand neben der Geothermie auch der Zustand der Ortsstraßen.

Mit der Frage, ob der Gemeinderat davon ausgehe, dass man im kommenden Jahr mit einem Haushaltsansatz von 337000 Euro für Straßenbau und Straßenbeleuchtung auskommen werde, machte ein Uttinger ein Fass auf. Im Mittelpunkt der Kritik stand unter anderem der Zustand der Adolf-Münzer-Straße in Holzhausen über den Schmidberg hinunter bis zum Neubaugebiet „Seepark“. Ein Straßenabschnitt, so eine Wortmeldung, der durch die Bautätigkeit im „Seepark“ ruiniert worden sei. Der Zustand der Dyckerhoffstraße wurde ebenso moniert wie der fehlende Gehweg entlang der oberen Laibnerstraße. Als problematisch empfanden mehrere Bürger auch die Parksituation in der Holzhauser Straße und in Seenähe, sowie die vermeintlich mangelhafte Straßenbeleuchtung Im Gries, in der Maria-Theresia-Straße oder am Dorfbrunnen. Am Dorfbrunnen sei es so dunkel, dass man sich nach fünf Uhr nicht mehr zum Einkaufen traue, betonte eine Bürgerin. Auch der Aspekt Fahrgeschwindigkeit wurde nicht ausgelassen: „Unsere Tempo-30-Schilder gammeln vor sich hin und keiner hält sich daran“, lautete eine Beschwerde. Der Gemeinderat müsse in Kürze eine Prioritätenliste für Straßenbau und Beleuchtung erarbeiten, die dann nach Haushaltslage abgearbeitet werde, erläuterte der Bürgermeister. Werde zum Beispiel ein Ausbau der Dyckerhoffstraße mit Gehweg gewünscht, müssten auch die Anwohner zur Kasse gebeten werden. Sehr am Herzen liege ihm die Holzhauser Straße, die als Tempo-30-Zone ausgeschildert ist. Bei der jüngsten Verkehrsschau sei moniert worden, dass sie als Ortsverbindungsstraße für Tempo 50 geeignet sei. Solange aber die Tempo-30-Beschilderung bestehen bleibe, weigere sich der Zweckverband jedoch, hier Geschwindigkeitsmessungen vorzunehmen. Um den Tempo-30-Status zu halten, dürfe die Holzhauser Straße nicht Vorfahrtsstraße bleiben und müsse zurückgebaut werden. „Das ist ein hochpolitisches Thema“, so Lutzenberger. Mehr Kontrolle beim Parken Um den Gehweg entlang der Laibnerstraße durchzuziehen, seien Grunderwerbungen notwendig. Hinsichtlich der desolaten Parksituation in Seenähe im Sommer könnte Lutzenbergers Meinung nach mehr Kontrolle helfen. „Es muss sich herumsprechen das viel kontrolliert wird“, meinte Lutzenberger. Das Aufstellen von weiteren Straßenlaternen bezeichnete er als erheblichen Aufwand. Derzeit, so der Bürgermeister gebe es in Utting 529 Lampen der Marke „Bavaria“. 509 davon sind Energiesparlampen. Wichtig sei es, dass ein Ausfall umgehend gemeldet werde, damit die Lampen, die im vier- wöchigen Turnus gewartet werden, umgehend ersetzt würden.

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