In die eigene Tasche

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Weil er sich aus einer gefundenen Geldbörse bedient haben soll, steht morgen ein Polizeibeamter vor Gericht.

Landsberg - Da wanderten wohl einige Gelder in die Tasche seiner Uniform: Ein Polizist muss sich morgen vor dem Amtsgericht Landsberg behaupten, weil er Verwarnungsgelder nicht bei der Dienststelle abgegeben, sondern in die eigene Tasche gesteckt haben soll. Auch aus einer Geldbörse soll er sich 200 Euro genommen haben, so die Anklage.

Am morgigen Donnerstag um 13.30 Uhr findet deshalb die Hauptverhandlung gegen den 36-jährigen Polizisten wegen Untreue statt. Er soll während seines Dienstes Verwarnungsgelder nicht bei seiner Polizeidienstelle abgegeben, sondern das Geld für private Zwecke benutzt haben. Insgesamt handelt es sich dabei, dem Sprecher des Landsberger Amtsgerichts Alexander Kessler zufolge, um eine Summe von insgesamt 675 beziehungsweise 545 Euro. Außerdem wird ihm vorgeworfen, er habe im April 2012 aus einer Geldbörse, die ihm als Fundsache übergeben worden war, mindestens 200 Euro entnommen, berichtet Kessler weiter.

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