"Verletzungen treffen uns hart"

Lange Zeit haben sich die TSV Handballer im Spitzenspiel der Landesliga- Süd gegen den TuS Fürstenfeldbruck II besser gehalten als es das Ergebnis mit 33:26 vermuten lässt. Schwerer zu verkraften als die zwei verlorenen Punkte sind für die Landsberger aber die verletzten Spieler Tomas Schwirkmann und Alex Neubauer. Tomas Schwirkmann wird mit einer Bänderverletzung am Knie ein paar Wochen ausfallen und bei Alex Neubauer ist die Saison nach seiner schweren Fingerverletzung wohl schon zu Ende. Glücklicherweise sind die Blessuren nicht ganz so gravierend wie kurz nach dem Spiel zu befürchten war. Beide Spieler sind wichtig für die Mannschaft und nur schwer zu ersetzen. Aber Dank des großen Kaders hat Trainer Hubert Müller eine Reihe von personellen Alternativen, um auf die Ausfälle zu reagieren.

Von Beginn an zeigte die junge, technisch versierte Gästemannschaft, warum sie an der Tabellenspitze steht: Mit schnellen Angriffen, großer Ballsicherheit und messerscharfer Präzision beim Torwurf gingen sie schnell in Führung (beim 1:4 in der 6. Minute). Die Landsberger Abwehr wirkte in dieser Phase oft zu wenig aggressiv und bekam gerade den Linksaußen der Gäste eigentlich nie richtig in den Griff. So kamen die Gäste gerade mit ihrer individuellen Stärke immer wieder zum Erfolg. Aber langsam fing sich die TSV-Truppe und entwickelte auch im Angriff mehr Druck. Aus der verbesserten Abwehr heraus holten sie auf und glichen in der 14. Minute aus (6:6). Aber jeder Landsberger Fehler wurde von den Gegnern gnadenlos genutzt und die Fehlerquote war bei den Gastgebern einfach zu hoch. So geriet der TSV bald wieder ins Hintertreffen (13:18/29.). Aber nach schnellen, cleveren Aktionen markierte Tomas Schwirkmann mit dem Pausenpfiff noch das 15:18. Damit war die Partie wieder offen. Nach der Pause kam die beste Phase im Landsberger Spiel. Zwar gab es den ersten Schock für die Mannschaft als Tomas Schwirkmann verletzt ausfiel (32.) und dann erhielt Andi Lerch auch noch eine Zeitstrafe. Aber das steckten sie erstaunlich gut weg und schafften es meist sogar in Unterzahl, auf 19:19 (40.) aufzuholen. Es wurde nicht nur gekämpft, auch spielerisch zeigten die Landsberger nun, was sie drauf hatten. Aber wieder gelang es nicht, dieses Niveau länger zu halten – Fürstenfeldbruck nutzte das konsequent aus (20:22/42.). Zuletzt ging’s daneben Jetzt gab es den nächsten Schock für den TSV, als Alex Neubauer mit einer schlimmen Fingerverletzung ausschied. Und das wirkte sich wohl stärker aus als es zunächst schien Man hielt zwar zunächst das Spiel immer noch offen (25:26/47.), aber dann ging im Landsberger Spiel zunehmend die Ordnung verloren und die Konzentration fehlte zusehends. So konnten die Gäste in den letzten Minuten der lange Zeit ausgeglichenen Partie noch einen deutlicheren Vorsprung heraus werfen. „Heute haben wir unser Potential sicher nicht voll ausgeschöpft, da muss mehr kommen“, so der Landsberger Trainer nach dem Spiel. „Aber man muss auch sagen, dass sich unsere Gegner gegenüber dem Hinspiel verbessert haben. Und wir haben ja lange gut mitgehalten. Die Verletzungen treffen uns natürlich hart. Das wichtigste ist aber, dass die beiden bald wieder gesund werden. Insgesamt ist das Ergebnis kein Beinbruch, wir bleiben ja in der Spitzengruppe dabei.“, meint Müller. Das nächste Spiel, am kommenden Wochenende in Allach, wird unter diesen Rahmenbedingungen sicherlich kein Spaziergang für die Landsberger.

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